Der Kommunisten Prozeß zu Köln
Uitgelicht
|
8,10 |
Naar shop
|
|
8,10 |
Naar shop
|
|
18,22 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
Der Kommunisten-Prozeß zu Köln ist Marx' scharfsinnige Analyse eines politischen Schauprozesses, in dem 1852 führende Mitglieder des Bundes der Kommunisten vor preußischen Gerichten angeklagt wurden. Die Schrift verbindet juristische Rekonstruktion, publizistische Polemik und historische Dokumentation: Marx verfolgt Indizien, entlarvt Fälschungen und zeigt, wie Polizei, Justiz und Regierung gemeinsam oppositionelle Organisationen kriminalisierten. Im Kontext der gescheiterten Revolution von 1848/49 erscheint das Werk als frühe Studie über staatliche Repression und Klassenherrschaft. Karl Marx, bereits durch das Manifest der Kommunistischen Partei hervorgetreten und seit 1849 im Londoner Exil, schrieb aus unmittelbarer politischer Nähe zu den Angeklagten. Seine Erfahrungen mit Zensur, Ausweisung und revolutionärer Niederlage schärften den Blick für die Mechanismen des modernen Sicherheitsstaates. Zugleich verteidigte er nicht nur Genossen, sondern auch die Integrität einer internationalen Arbeiterbewegung, deren theoretische und organisatorische Grundlagen er mitgeprägt hatte. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die Marx nicht allein als Ökonomen, sondern als politischen Analytiker und kämpferischen Publizisten kennenlernen möchten. Es bietet eine präzise Lektion über Beweisführung, Machtmissbrauch und die Verletzlichkeit öffentlicher Wahrheit. Für Leserinnen und Leser der Rechts-, Sozial- und Ideengeschichte bleibt es ein aufschlussreiches, erstaunlich aktuelles Dokument.
Der Kommunisten-Prozeß zu Köln ist Marx' scharfsinnige Analyse eines politischen Schauprozesses, in dem 1852 führende Mitglieder des Bundes der Kommunisten vor preußischen Gerichten angeklagt wurden. Die Schrift verbindet juristische Rekonstruktion, publizistische Polemik und historische Dokumentation: Marx verfolgt Indizien, entlarvt Fälschungen und zeigt, wie Polizei, Justiz und Regierung gemeinsam oppositionelle Organisationen kriminalisierten. Im Kontext der gescheiterten Revolution von 1848/49 erscheint das Werk als frühe Studie über staatliche Repression und Klassenherrschaft. Karl Marx, bereits durch das Manifest der Kommunistischen Partei hervorgetreten und seit 1849 im Londoner Exil, schrieb aus unmittelbarer politischer Nähe zu den Angeklagten. Seine Erfahrungen mit Zensur, Ausweisung und revolutionärer Niederlage schärften den Blick für die Mechanismen des modernen Sicherheitsstaates. Zugleich verteidigte er nicht nur Genossen, sondern auch die Integrität einer internationalen Arbeiterbewegung, deren theoretische und organisatorische Grundlagen er mitgeprägt hatte. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die Marx nicht allein als Ökonomen, sondern als politischen Analytiker und kämpferischen Publizisten kennenlernen möchten. Es bietet eine präzise Lektion über Beweisführung, Machtmissbrauch und die Verletzlichkeit öffentlicher Wahrheit. Für Leserinnen und Leser der Rechts-, Sozial- und Ideengeschichte bleibt es ein aufschlussreiches, erstaunlich aktuelles Dokument.
AmazonPagina's: 56, Paperback, Sharp Ink