Die Hörigkeit der Frau

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Bol Die Hörigkeit der Frau ist John Stuart Mills prägnante Analyse der rechtlichen, sozialen und geistigen Unterordnung von Frauen in der modernen Gesellschaft. Ausgehend von liberaler Freiheitsphilosophie, utilitaristischer Ethik und empirischer Sozialkritik zeigt Mill, dass Geschlechterhierarchie keine natürliche Ordnung, sondern ein historisch verfestigtes Herrschaftsverhältnis ist. Der Stil verbindet argumentative Strenge mit moralischer Dringlichkeit; im Kontext des viktorianischen Reformdenkens gehört das Werk zu den Gründungstexten des modernen Feminismus. Mill, Philosoph, Ökonom, Parlamentarier und einer der einflussreichsten Vertreter des Liberalismus, schrieb aus unmittelbarer politischer und persönlicher Erfahrung. Seine Zusammenarbeit mit Harriet Taylor Mill prägte seine Überzeugung, dass individuelle Entfaltung und gesellschaftlicher Fortschritt unvereinbar mit ehelicher Abhängigkeit, Bildungsbeschränkung und politischer Entrechtung seien. Als Abgeordneter forderte er 1867 das Frauenwahlrecht und übertrug diese Reformenergie in eine philosophisch begründete Kritik patriarchaler Institutionen. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die die historischen Grundlagen der Gleichberechtigung verstehen wollen. Es ist keine bloße Streitschrift, sondern eine präzise Untersuchung darüber, wie Macht sich als Gewohnheit tarnt und Freiheit als soziale Praxis verwirklicht werden muss. Gerade heute bleibt Mills Plädoyer für gleiche Bildung, gleiche Rechte und gleiche moralische Autonomie bemerkenswert aktuell.

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Die Hörigkeit der Frau ist John Stuart Mills prägnante Analyse der rechtlichen, sozialen und geistigen Unterordnung von Frauen in der modernen Gesellschaft. Ausgehend von liberaler Freiheitsphilosophie, utilitaristischer Ethik und empirischer Sozialkritik zeigt Mill, dass Geschlechterhierarchie keine natürliche Ordnung, sondern ein historisch verfestigtes Herrschaftsverhältnis ist. Der Stil verbindet argumentative Strenge mit moralischer Dringlichkeit; im Kontext des viktorianischen Reformdenkens gehört das Werk zu den Gründungstexten des modernen Feminismus. Mill, Philosoph, Ökonom, Parlamentarier und einer der einflussreichsten Vertreter des Liberalismus, schrieb aus unmittelbarer politischer und persönlicher Erfahrung. Seine Zusammenarbeit mit Harriet Taylor Mill prägte seine Überzeugung, dass individuelle Entfaltung und gesellschaftlicher Fortschritt unvereinbar mit ehelicher Abhängigkeit, Bildungsbeschränkung und politischer Entrechtung seien. Als Abgeordneter forderte er 1867 das Frauenwahlrecht und übertrug diese Reformenergie in eine philosophisch begründete Kritik patriarchaler Institutionen. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die die historischen Grundlagen der Gleichberechtigung verstehen wollen. Es ist keine bloße Streitschrift, sondern eine präzise Untersuchung darüber, wie Macht sich als Gewohnheit tarnt und Freiheit als soziale Praxis verwirklicht werden muss. Gerade heute bleibt Mills Plädoyer für gleiche Bildung, gleiche Rechte und gleiche moralische Autonomie bemerkenswert aktuell.


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  • 9788027350995
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