Die Smaragdstadt von Oz: Oz Romane: Buch 6
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Die Smaragdstadt von Oz, 1910 erschienen, führt Dorothea Gale und ihre Familie endgültig in das wunderbare Reich Oz, wo die scheinbar utopische Ordnung der Smaragdstadt von den unterirdischen Nomen und verbündeten Ungeheuern bedroht wird. Baum verbindet episodische Reiseerzählung, Märchenlogik und satirische Gesellschaftsminiatur: Wunderwesen, absurde Ökonomien und spielerische Sprachkomik stehen neben der Frage, wie ein friedliches Gemeinwesen verteidigt werden kann. Im Kontext der Oz-Reihe markiert der Band einen Kulminationspunkt, da er vertraute Figuren versammelt und Oz als autonome Gegenwelt festigt. L. Frank Baum, amerikanischer Journalist, Theatermann und Kinderbuchautor, schöpfte aus populärer Unterhaltung, Reklamekultur und der optimistischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts. Seine Erfahrungen mit Bühne, Presse und kommerzieller Fantasie prägten die lebendige Szenenfolge und die visuelle Anschaulichkeit seiner Prosa. Zugleich spiegeln seine Oz-Bücher ein Interesse an weiblicher Handlungsfähigkeit, sozialen Experimenten und einer kindgerechten Alternative zu europäischen Schreckmärchen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die klassische Kinderliteratur nicht nur als Abenteuer, sondern als kulturgeschichtliches Dokument lesen möchten. Die Smaragdstadt von Oz bietet Witz, Erfindungsreichtum und eine bemerkenswert sanfte politische Imagination. Wer Dorotheas Welt kennt, findet hier reiche Vertiefung; wer sie neu betritt, entdeckt ein kunstvoll geordnetes Wunderland.
Die Smaragdstadt von Oz, 1910 erschienen, führt Dorothea Gale und ihre Familie endgültig in das wunderbare Reich Oz, wo die scheinbar utopische Ordnung der Smaragdstadt von den unterirdischen Nomen und verbündeten Ungeheuern bedroht wird. Baum verbindet episodische Reiseerzählung, Märchenlogik und satirische Gesellschaftsminiatur: Wunderwesen, absurde Ökonomien und spielerische Sprachkomik stehen neben der Frage, wie ein friedliches Gemeinwesen verteidigt werden kann. Im Kontext der Oz-Reihe markiert der Band einen Kulminationspunkt, da er vertraute Figuren versammelt und Oz als autonome Gegenwelt festigt. L. Frank Baum, amerikanischer Journalist, Theatermann und Kinderbuchautor, schöpfte aus populärer Unterhaltung, Reklamekultur und der optimistischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts. Seine Erfahrungen mit Bühne, Presse und kommerzieller Fantasie prägten die lebendige Szenenfolge und die visuelle Anschaulichkeit seiner Prosa. Zugleich spiegeln seine Oz-Bücher ein Interesse an weiblicher Handlungsfähigkeit, sozialen Experimenten und einer kindgerechten Alternative zu europäischen Schreckmärchen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die klassische Kinderliteratur nicht nur als Abenteuer, sondern als kulturgeschichtliches Dokument lesen möchten. Die Smaragdstadt von Oz bietet Witz, Erfindungsreichtum und eine bemerkenswert sanfte politische Imagination. Wer Dorotheas Welt kennt, findet hier reiche Vertiefung; wer sie neu betritt, entdeckt ein kunstvoll geordnetes Wunderland.