Die verlorene Handschrift: Historischer Roman

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Bol Gustav Freytags Roman Die verlorene Handschrift (1864) verbindet die Suche nach einer verschollenen antiken Handschrift mit einem breit angelegten Panorama deutscher Bildungs-, Universitäts- und Standeskultur. Im Mittelpunkt steht ein Philologe, dessen wissenschaftliche Leidenschaft ihn in Konflikte mit Hof, Adel und akademischer Eitelkeit führt. In der Tradition des bürgerlichen Realismus erzählt Freytag anschaulich, humorvoll und didaktisch, mit scharfer Beobachtung sozialer Milieus und einem ausgeprägten Sinn für moralische Ordnung. Freytag, 1816 in Schlesien geboren, war Dramatiker, Romancier, Kulturhistoriker und langjähriger Mitgestalter der Zeitschrift Die Grenzboten. Seine Erfahrungen im gelehrten Betrieb, seine liberale nationale Gesinnung und sein Interesse an der Formung eines selbstbewussten Bürgertums prägen den Roman unverkennbar. Wie schon in Soll und Haben verbindet er erzählerische Unterhaltung mit kulturpolitischer Diagnose und fragt nach dem Verhältnis von Bildung, Charakter und gesellschaftlicher Verantwortung. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die den deutschen Realismus nicht nur als Stilrichtung, sondern als intellektuelles Projekt verstehen möchten. Die verlorene Handschrift bietet Gelehrsamkeit ohne Trockenheit, Satire ohne Zynismus und eine erzählerische Welt, in der Wissenschaft, Liebe und Gesellschaftskritik produktiv ineinandergreifen.

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Gustav Freytags Roman Die verlorene Handschrift (1864) verbindet die Suche nach einer verschollenen antiken Handschrift mit einem breit angelegten Panorama deutscher Bildungs-, Universitäts- und Standeskultur. Im Mittelpunkt steht ein Philologe, dessen wissenschaftliche Leidenschaft ihn in Konflikte mit Hof, Adel und akademischer Eitelkeit führt. In der Tradition des bürgerlichen Realismus erzählt Freytag anschaulich, humorvoll und didaktisch, mit scharfer Beobachtung sozialer Milieus und einem ausgeprägten Sinn für moralische Ordnung. Freytag, 1816 in Schlesien geboren, war Dramatiker, Romancier, Kulturhistoriker und langjähriger Mitgestalter der Zeitschrift Die Grenzboten. Seine Erfahrungen im gelehrten Betrieb, seine liberale nationale Gesinnung und sein Interesse an der Formung eines selbstbewussten Bürgertums prägen den Roman unverkennbar. Wie schon in Soll und Haben verbindet er erzählerische Unterhaltung mit kulturpolitischer Diagnose und fragt nach dem Verhältnis von Bildung, Charakter und gesellschaftlicher Verantwortung. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die den deutschen Realismus nicht nur als Stilrichtung, sondern als intellektuelles Projekt verstehen möchten. Die verlorene Handschrift bietet Gelehrsamkeit ohne Trockenheit, Satire ohne Zynismus und eine erzählerische Welt, in der Wissenschaft, Liebe und Gesellschaftskritik produktiv ineinandergreifen.

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Pagina's: 412, Paperback, Sharp Ink


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Merk Sharp Ink
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  • 9788028350420
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