Dr. Mabuse, der Spieler: Psychothriller
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Beschrijving
Bol
Dr. Mabuse, der Spieler entfaltet das Porträt eines genialen Verbrechers, der mit Masken, Hypnose, Börsenspekulation und Glücksspiel die nervöse Gesellschaft der frühen Weimarer Republik manipuliert. Jacques verbindet Kriminalroman, Abenteuerprosa und psychologisches Zeitbild zu einem fiebrigen Großstadtpanorama. Sein episodischer, feuilletonistischer Stil treibt die Handlung mit filmischer Schnitttechnik voran, während Motive des Expressionismus - Paranoia, Identitätsverlust und technische Moderne - den Text in den literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit stellen. Der luxemburgisch-deutsche Schriftsteller Norbert Jacques (1880-1954) war Journalist, Reisender und genauer Beobachter urbaner Umbrüche. Seine Erfahrungen in europäischen Metropolen, seine Sensibilität für Massenmedien, Spekulationsökonomie und soziale Verunsicherung nach dem Ersten Weltkrieg verdichten sich in Mabuse. Die Figur erscheint als literarische Antwort auf eine Epoche, in der Autorität, Moral und Wirklichkeit selbst manipulierbar wurden. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Spannung nicht von geistiger Schärfe trennen möchten. Es ist zugleich ein Klassiker der Kriminalliteratur und ein Dokument moderner Angstkultur. Wer verstehen will, wie die Weimarer Imagination Macht, Geld, Rausch und Täuschung erzählte, findet in Jacques' Roman ein faszinierendes, bis heute beunruhigendes Schlüsselwerk.
Dr. Mabuse, der Spieler entfaltet das Porträt eines genialen Verbrechers, der mit Masken, Hypnose, Börsenspekulation und Glücksspiel die nervöse Gesellschaft der frühen Weimarer Republik manipuliert. Jacques verbindet Kriminalroman, Abenteuerprosa und psychologisches Zeitbild zu einem fiebrigen Großstadtpanorama. Sein episodischer, feuilletonistischer Stil treibt die Handlung mit filmischer Schnitttechnik voran, während Motive des Expressionismus - Paranoia, Identitätsverlust und technische Moderne - den Text in den literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit stellen. Der luxemburgisch-deutsche Schriftsteller Norbert Jacques (1880-1954) war Journalist, Reisender und genauer Beobachter urbaner Umbrüche. Seine Erfahrungen in europäischen Metropolen, seine Sensibilität für Massenmedien, Spekulationsökonomie und soziale Verunsicherung nach dem Ersten Weltkrieg verdichten sich in Mabuse. Die Figur erscheint als literarische Antwort auf eine Epoche, in der Autorität, Moral und Wirklichkeit selbst manipulierbar wurden. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Spannung nicht von geistiger Schärfe trennen möchten. Es ist zugleich ein Klassiker der Kriminalliteratur und ein Dokument moderner Angstkultur. Wer verstehen will, wie die Weimarer Imagination Macht, Geld, Rausch und Täuschung erzählte, findet in Jacques' Roman ein faszinierendes, bis heute beunruhigendes Schlüsselwerk.