Geschichte Alexanders des Großen
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Beschrijving
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Johann Gustav Droysens "Geschichte Alexanders des Großen" entfaltet den Aufstieg des makedonischen Königs von der Thronbesteigung bis zur weltgeschichtlichen Umgestaltung des Orients. Das Werk verbindet erzählerische Kraft mit quellenkritischem Anspruch: Schlachten, Hofpolitik, Städtegründungen und kulturelle Verschmelzungsprozesse erscheinen nicht als bloße Chronik, sondern als Ausdruck einer neuen Epoche. In Droysens Deutung wird Alexander zum Begründer des Hellenismus, jener historischen Formation, die griechische und orientalische Welten dauerhaft miteinander verknüpfte. Droysen, einer der bedeutenden deutschen Historiker des 19. Jahrhunderts, schrieb aus dem Geist des Historismus und unter dem Eindruck zeitgenössischer Debatten über Staat, Nation und Macht. Seine philologische Schulung, seine Beschäftigung mit antiken Quellen und sein Interesse an geschichtlichen Gestaltungskräften führten ihn zu einer Interpretation, in der große Persönlichkeiten als Träger weltgeschichtlicher Prozesse erscheinen. Alexanders Reich wurde für ihn zum Modell schöpferischer politischer Synthese. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die nicht nur eine Biographie Alexanders, sondern eine klassische historische Deutung suchen. Trotz mancher zeitgebundener Perspektiven bleibt Droysens Darstellung ein grundlegendes Werk: stilistisch eindrucksvoll, gedanklich ambitioniert und unverzichtbar für das Verständnis der modernen Alexander- und Hellenismusforschung.
Johann Gustav Droysens "Geschichte Alexanders des Großen" entfaltet den Aufstieg des makedonischen Königs von der Thronbesteigung bis zur weltgeschichtlichen Umgestaltung des Orients. Das Werk verbindet erzählerische Kraft mit quellenkritischem Anspruch: Schlachten, Hofpolitik, Städtegründungen und kulturelle Verschmelzungsprozesse erscheinen nicht als bloße Chronik, sondern als Ausdruck einer neuen Epoche. In Droysens Deutung wird Alexander zum Begründer des Hellenismus, jener historischen Formation, die griechische und orientalische Welten dauerhaft miteinander verknüpfte. Droysen, einer der bedeutenden deutschen Historiker des 19. Jahrhunderts, schrieb aus dem Geist des Historismus und unter dem Eindruck zeitgenössischer Debatten über Staat, Nation und Macht. Seine philologische Schulung, seine Beschäftigung mit antiken Quellen und sein Interesse an geschichtlichen Gestaltungskräften führten ihn zu einer Interpretation, in der große Persönlichkeiten als Träger weltgeschichtlicher Prozesse erscheinen. Alexanders Reich wurde für ihn zum Modell schöpferischer politischer Synthese. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die nicht nur eine Biographie Alexanders, sondern eine klassische historische Deutung suchen. Trotz mancher zeitgebundener Perspektiven bleibt Droysens Darstellung ein grundlegendes Werk: stilistisch eindrucksvoll, gedanklich ambitioniert und unverzichtbar für das Verständnis der modernen Alexander- und Hellenismusforschung.