Gustave Flaubert: Autobiografische Werke
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Beschrijving
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Gustave Flaubert: Autobiografische Werke erschließt die Selbstzeugnisse eines Autors, der das eigene Leben nie naiv erzählte, sondern stets als Material literarischer Formung behandelte. In Erinnerungen, frühen Prosastücken, Reiseaufzeichnungen und autobiografisch grundierten Reflexionen zeigt sich die Spannung zwischen Bekenntnis und Stilwillen. Der Band steht im Kontext des französischen Realismus, überschreitet ihn jedoch durch eine modern anmutende Skepsis gegenüber Identität, Gefühl und Erzählbarkeit. Flaubert, 1821 in Rouen geboren, wuchs zwischen bürgerlicher Ordnung, medizinisch-nüchterner Beobachtung und romantischer Imagination auf. Seine Erfahrungen mit Krankheit, Reisen in den Orient, ästhetischer Askese und gesellschaftlicher Entfremdung prägten sein Schreiben. Wer Madame Bovary oder L'Éducation sentimentale kennt, erkennt hier die biografischen Voraussetzungen jener unerbittlichen Suche nach dem le mot juste, aber auch den empfindsamen, verletzlichen Ursprung seiner Kunst. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Flaubert nicht nur als Meister des Romans, sondern als bewussten Konstrukteur des eigenen Ichs verstehen möchten. Es bietet Philologen, Literaturhistorikern und neugierigen Liebhabern französischer Prosa einen konzentrierten Zugang zu den Quellen seiner Poetik und macht sichtbar, wie aus Leben Literatur wird.
Gustave Flaubert: Autobiografische Werke erschließt die Selbstzeugnisse eines Autors, der das eigene Leben nie naiv erzählte, sondern stets als Material literarischer Formung behandelte. In Erinnerungen, frühen Prosastücken, Reiseaufzeichnungen und autobiografisch grundierten Reflexionen zeigt sich die Spannung zwischen Bekenntnis und Stilwillen. Der Band steht im Kontext des französischen Realismus, überschreitet ihn jedoch durch eine modern anmutende Skepsis gegenüber Identität, Gefühl und Erzählbarkeit. Flaubert, 1821 in Rouen geboren, wuchs zwischen bürgerlicher Ordnung, medizinisch-nüchterner Beobachtung und romantischer Imagination auf. Seine Erfahrungen mit Krankheit, Reisen in den Orient, ästhetischer Askese und gesellschaftlicher Entfremdung prägten sein Schreiben. Wer Madame Bovary oder L'Éducation sentimentale kennt, erkennt hier die biografischen Voraussetzungen jener unerbittlichen Suche nach dem le mot juste, aber auch den empfindsamen, verletzlichen Ursprung seiner Kunst. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Flaubert nicht nur als Meister des Romans, sondern als bewussten Konstrukteur des eigenen Ichs verstehen möchten. Es bietet Philologen, Literaturhistorikern und neugierigen Liebhabern französischer Prosa einen konzentrierten Zugang zu den Quellen seiner Poetik und macht sichtbar, wie aus Leben Literatur wird.
AmazonPagina's: 176, Paperback, Sharp Ink