Guy Mannering: Historischer Roman
Uitgelicht
|
17,00 |
Naar shop
|
|
17,00 |
Naar shop
|
|
31,14 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
Walter Scotts "Guy Mannering" (1815), der zweite der Waverley-Romane, entfaltet vor der Küste Galloways eine vielschichtige Handlung um Geburt, Verlust, Erbschaft und wiedergewonnene Identität. Die Prophezeiung, die Colonel Guy Mannering über das Neugeborene Harry Bertram stellt, rahmt eine Erzählung, in der Schmuggler, Juristen, Landadel und die charismatische Meg Merrilies aufeinandertreffen. Scotts Stil verbindet antiquarische Genauigkeit, dramatische Spannung, humorvolle Dialoge und sozialhistorische Beobachtung; im Kontext des historischen Romans zeigt das Werk, wie private Schicksale von Recht, Aberglauben und regionaler Kultur geprägt werden. Walter Scott (1771-1832), Jurist, Sammler schottischer Balladen und Begründer des modernen historischen Romans, schöpfte hier aus seiner intimen Kenntnis der Borders, ihrer mündlichen Überlieferungen und ihrer politischen Nachwirkungen. Seine berufliche Nähe zu Eigentumsfragen, Gerichten und Archiven erklärt die besondere Aufmerksamkeit, die "Guy Mannering" Fragen von Legitimität, Besitz und Zeugenschaft widmet. Zugleich spiegelt der Roman Scotts lebenslanges Interesse an einer verschwindenden schottischen Welt. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die Abenteuerhandlung mit historischer Tiefenschärfe verbinden möchten. "Guy Mannering" bietet nicht nur romantische Spannung, sondern auch eine gelehrte, lebendige Erkundung von Erinnerung, sozialem Wandel und nationaler Identität.
Walter Scotts "Guy Mannering" (1815), der zweite der Waverley-Romane, entfaltet vor der Küste Galloways eine vielschichtige Handlung um Geburt, Verlust, Erbschaft und wiedergewonnene Identität. Die Prophezeiung, die Colonel Guy Mannering über das Neugeborene Harry Bertram stellt, rahmt eine Erzählung, in der Schmuggler, Juristen, Landadel und die charismatische Meg Merrilies aufeinandertreffen. Scotts Stil verbindet antiquarische Genauigkeit, dramatische Spannung, humorvolle Dialoge und sozialhistorische Beobachtung; im Kontext des historischen Romans zeigt das Werk, wie private Schicksale von Recht, Aberglauben und regionaler Kultur geprägt werden. Walter Scott (1771-1832), Jurist, Sammler schottischer Balladen und Begründer des modernen historischen Romans, schöpfte hier aus seiner intimen Kenntnis der Borders, ihrer mündlichen Überlieferungen und ihrer politischen Nachwirkungen. Seine berufliche Nähe zu Eigentumsfragen, Gerichten und Archiven erklärt die besondere Aufmerksamkeit, die "Guy Mannering" Fragen von Legitimität, Besitz und Zeugenschaft widmet. Zugleich spiegelt der Roman Scotts lebenslanges Interesse an einer verschwindenden schottischen Welt. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die Abenteuerhandlung mit historischer Tiefenschärfe verbinden möchten. "Guy Mannering" bietet nicht nur romantische Spannung, sondern auch eine gelehrte, lebendige Erkundung von Erinnerung, sozialem Wandel und nationaler Identität.