Haschisch: Phantastische Erzählungen
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Beschrijving
Bol
In "Haschisch: Phantastische Erzählungen" entfaltet Oscar A. H. Schmitz ein Prosakabinett des Fin de Siècle, in dem Rausch, Traum, Erotik und metaphysische Verunsicherung ineinandergreifen. Die Erzählungen verbinden symbolistische Bildkraft mit dekadenter Sensibilität und einer kühlen, oft ironisch gebrochenen Beobachtung des Abgründigen. Nicht der bloße Exotismus der Droge steht im Mittelpunkt, sondern die literarische Erkundung gesteigerter Wahrnehmung, zerfallender Identität und jener Schwellenräume, in denen das Wirkliche ins Phantastische kippt. Schmitz, 1873 geboren und 1931 gestorben, bewegte sich in den intellektuellen und künstlerischen Milieus Münchens und Europas. Als Kosmopolit, Essayist und Erzähler war er mit den ästhetischen Debatten seiner Zeit vertraut: Dandyismus, Okkultismus, Psychologie und die Krise bürgerlicher Gewissheiten prägten seinen Horizont. Gerade diese Erfahrungen erklären die nervöse Eleganz und analytische Schärfe, mit der er Grenzzustände des modernen Bewusstseins gestaltet. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die phantastische Literatur nicht als Flucht, sondern als Erkenntnisform begreifen. Wer Poe, Hoffmann oder die europäische Décadence schätzt, findet hier ein faszinierendes deutsches Gegenstück: kunstvoll, suggestiv und von bleibender kulturhistorischer Bedeutung.
In "Haschisch: Phantastische Erzählungen" entfaltet Oscar A. H. Schmitz ein Prosakabinett des Fin de Siècle, in dem Rausch, Traum, Erotik und metaphysische Verunsicherung ineinandergreifen. Die Erzählungen verbinden symbolistische Bildkraft mit dekadenter Sensibilität und einer kühlen, oft ironisch gebrochenen Beobachtung des Abgründigen. Nicht der bloße Exotismus der Droge steht im Mittelpunkt, sondern die literarische Erkundung gesteigerter Wahrnehmung, zerfallender Identität und jener Schwellenräume, in denen das Wirkliche ins Phantastische kippt. Schmitz, 1873 geboren und 1931 gestorben, bewegte sich in den intellektuellen und künstlerischen Milieus Münchens und Europas. Als Kosmopolit, Essayist und Erzähler war er mit den ästhetischen Debatten seiner Zeit vertraut: Dandyismus, Okkultismus, Psychologie und die Krise bürgerlicher Gewissheiten prägten seinen Horizont. Gerade diese Erfahrungen erklären die nervöse Eleganz und analytische Schärfe, mit der er Grenzzustände des modernen Bewusstseins gestaltet. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die phantastische Literatur nicht als Flucht, sondern als Erkenntnisform begreifen. Wer Poe, Hoffmann oder die europäische Décadence schätzt, findet hier ein faszinierendes deutsches Gegenstück: kunstvoll, suggestiv und von bleibender kulturhistorischer Bedeutung.