In der Mondnacht: Märchen
Uitgelicht
|
9,10 |
Naar shop
|
|
9,10 |
Naar shop
|
|
19,84 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
In der Mondnacht: Märchen entfaltet eine poetische Welt, in der nächtliche Landschaft, Mondschein und Traumlogik zu Trägern moralischer und seelischer Erkenntnis werden. Wachenhusen knüpft an die romantische Kunstmärchentradition an, doch sein Erzählen wirkt zugleich vom feuilletonistischen 19. Jahrhundert geprägt: anschaulich, beweglich, reich an Stimmungswechseln und mit Sinn für das Wunderbare im Alltäglichen. Die Märchen sind weniger bloße Kinderlektüre als literarische Miniaturen über Sehnsucht, Prüfung, Verwandlung und die fragile Grenze zwischen Wirklichkeit und Einbildung. Hans Wachenhusen, Journalist, Reiseschriftsteller und Erzähler des 19. Jahrhunderts, brachte in sein Werk Erfahrungen einer bewegten publizistischen Laufbahn ein. Seine Tätigkeit als Beobachter politischer und gesellschaftlicher Umbrüche, seine Reisen und seine Vertrautheit mit populären Erzählformen schärften offenbar den Blick für fremde Räume, überraschende Begegnungen und symbolische Verdichtung. Gerade daraus erklärt sich die Mischung aus Weltläufigkeit und märchenhafter Innerlichkeit, die diesen Band prägt. Empfohlen sei das Buch allen, die das deutsche Märchen jenseits der Grimm'schen Sammlung entdecken möchten. Es bietet atmosphärische Lektüre, kulturhistorischen Reiz und einen Zugang zu einem heute weniger bekannten Autor, dessen Phantasie die Mondnacht in einen Raum kluger, zarter und nachdenklicher Verzauberung verwandelt.
In der Mondnacht: Märchen entfaltet eine poetische Welt, in der nächtliche Landschaft, Mondschein und Traumlogik zu Trägern moralischer und seelischer Erkenntnis werden. Wachenhusen knüpft an die romantische Kunstmärchentradition an, doch sein Erzählen wirkt zugleich vom feuilletonistischen 19. Jahrhundert geprägt: anschaulich, beweglich, reich an Stimmungswechseln und mit Sinn für das Wunderbare im Alltäglichen. Die Märchen sind weniger bloße Kinderlektüre als literarische Miniaturen über Sehnsucht, Prüfung, Verwandlung und die fragile Grenze zwischen Wirklichkeit und Einbildung. Hans Wachenhusen, Journalist, Reiseschriftsteller und Erzähler des 19. Jahrhunderts, brachte in sein Werk Erfahrungen einer bewegten publizistischen Laufbahn ein. Seine Tätigkeit als Beobachter politischer und gesellschaftlicher Umbrüche, seine Reisen und seine Vertrautheit mit populären Erzählformen schärften offenbar den Blick für fremde Räume, überraschende Begegnungen und symbolische Verdichtung. Gerade daraus erklärt sich die Mischung aus Weltläufigkeit und märchenhafter Innerlichkeit, die diesen Band prägt. Empfohlen sei das Buch allen, die das deutsche Märchen jenseits der Grimm'schen Sammlung entdecken möchten. Es bietet atmosphärische Lektüre, kulturhistorischen Reiz und einen Zugang zu einem heute weniger bekannten Autor, dessen Phantasie die Mondnacht in einen Raum kluger, zarter und nachdenklicher Verzauberung verwandelt.