Jutt und Jula: Geschichte einer jungen Liebe
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Beschrijving
Bol
"Jutt und Jula" entfaltet um seine beiden Titelfiguren eine dichte, symbolisch aufgeladene Erzählung von Nähe und Entzweiung, Begehren und Schicksal. Alfred Brust verbindet psychologische Beobachtung mit einer expressiven, bisweilen mythisierenden Sprache, in der Landschaft, Körper und seelische Erregung untrennbar ineinander übergehen. Das Buch steht im literarischen Kontext des deutschen Expressionismus und seiner Nachwirkungen: Nicht äußere Handlung allein, sondern innere Erschütterung und existentielle Zuspitzung tragen die Form. Alfred Brust, 1891 in Ostpreußen geboren und 1934 gestorben, war Dramatiker und Erzähler einer kulturellen Grenzregion, deren Spannungen sein Werk nachhaltig prägten. Die Erfahrung von Provinz, Kriegsepoche, sozialer Enge und religiös-metaphysischer Unruhe mag ihn zu jener Literatur geführt haben, die das Individuum nicht isoliert, sondern als Teil dunkler historischer und naturhafter Mächte begreift. In "Jutt und Jula" verdichten sich diese Voraussetzungen zu einer eigentümlichen Poetik des Visionären. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die nicht bloß Handlung, sondern sprachliche Intensität und geistige Tiefenschärfe suchen. Wer Döblin, Trakl oder die expressionistische Prosa schätzt, findet hier ein eigenständiges, wiederzuentdeckendes Werk von herber Schönheit.
"Jutt und Jula" entfaltet um seine beiden Titelfiguren eine dichte, symbolisch aufgeladene Erzählung von Nähe und Entzweiung, Begehren und Schicksal. Alfred Brust verbindet psychologische Beobachtung mit einer expressiven, bisweilen mythisierenden Sprache, in der Landschaft, Körper und seelische Erregung untrennbar ineinander übergehen. Das Buch steht im literarischen Kontext des deutschen Expressionismus und seiner Nachwirkungen: Nicht äußere Handlung allein, sondern innere Erschütterung und existentielle Zuspitzung tragen die Form. Alfred Brust, 1891 in Ostpreußen geboren und 1934 gestorben, war Dramatiker und Erzähler einer kulturellen Grenzregion, deren Spannungen sein Werk nachhaltig prägten. Die Erfahrung von Provinz, Kriegsepoche, sozialer Enge und religiös-metaphysischer Unruhe mag ihn zu jener Literatur geführt haben, die das Individuum nicht isoliert, sondern als Teil dunkler historischer und naturhafter Mächte begreift. In "Jutt und Jula" verdichten sich diese Voraussetzungen zu einer eigentümlichen Poetik des Visionären. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die nicht bloß Handlung, sondern sprachliche Intensität und geistige Tiefenschärfe suchen. Wer Döblin, Trakl oder die expressionistische Prosa schätzt, findet hier ein eigenständiges, wiederzuentdeckendes Werk von herber Schönheit.