Leben in der Schattenwelt

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Bol Partner Jörg Alt, Leben in der SchattenweltProblemkomplex ,illegale' MigrationIllegale Migration ist ein strukturelles Wesenselement der globalen Netzwerk- bzw. Weltgesellschaft, ebenso wie Waren- und Finanzströme. Heutzutage müssen Menschen nicht mehr fragen, was Staaten ihnen erlauben: Wer auswandern will (oder muss), muss lediglich fragen, was ihm zeitlich und finanziell möglich ist. Dieser Hintergrund erklärt, warum herkömmliche staatliche Steuerungsversuche versagen bzw. Nebenfolgen haben, die in niemandes Interesse sein können.Das neue Buch von Jörg Alt beschreibt den Migrationshintergrund und Alltag von 'Illegalen' in München und zieht auf diesem Hintergrund Vergleiche zwischen der Situation von 'Illegalen' in Leipzig, München und anderen Orten Deutschlands. Alt setzt Erkenntnisse aus seiner mehrjährigen Feldarbeit in Beziehung zu anderweitig erfolgter migrationstheoretischer Forschungsarbeit und fragt, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen legaler und illegaler Migration bzw. illegaler Arbeits- und Fluchtmigration bestehen.Das Buch appelliert an Gesellschaft und Politik, die Fakten nüchtern zur Kenntnis zu nehmen, damit hier stattfindende Bewegungen nicht noch weiter in den Untergrund abgedrängt werden und vorhandene Schatten- und Parallelgesellschaften sich nicht verfestigen. "Leben in der Schattenwelt"Illegal in Deutschland" 343.3. Bedeutung der Berliner ergänzenden Stichprobe 37II. Methoden 381. Übersicht über verwendete Methoden 382. Methodische Grundelemente 402.1. Das Datenraster 412.2. Die Schlagwortkartei 422.3. Methoden der fortlaufenden Auswertung 423. Datenerhebungstechniken 433.1. Teilnehmende Beobachtung 433.2. Interviews mit 'Illegalen' 443.3. Probleme bei der Datenerhebung unter 'Illegalen' 463.3.1. Grundmisstrauen 463.3.2. Nicht-Planbarkeit der Gesprächsatmosphäre 473.3.3. Unterschiedliche Erfahrungswelten 483.3.4. Konsequenz: Weniger ist mehr 483.4. Interviews mit Kontaktpersonen und Experten 494. Datenschutz 495. Datengrundlage und Stichprobengrößen 515.1. Übersicht über 'Illegale' 515.1.1. Stichprobe direkt kontaktierter 'Illegaler' 515.1.2. Stichprobe 'Illegaler', deren Daten indirekt erhoben wurden 545.1.3. Größenschätzung für München 555.2. Übersicht über Kontaktpersonen 565.3. Übersicht über Institutionen und Experten 565.4. Quellenlage 575.5. Wo ist von wem die Rede? 586. Verifikation und Geltungsbegründung 586.1. Generelle Verifikationsprobleme 586.2. Aussagenverifikationen bei 'Illegalen' Gesprächspartnern 606.2.1. Generelle Verifikationskriterien 606.2.2. Schlüsselpersonen 626.2.3. Zunehmende Kohärenz von Informationen 626.2.4. Aussagenverifikation bei Kontaktpersonen und Experten 636.3. Repräsentativität der Forschungsergebnisse 656.3.1. Von Einzelaussagen zur Konstruktion des Umfelds und der Typen 656.3.2. Der Gegenleseprozess 666.4. Abschließende Bemerkungen 67Beschreibung 690. Stichworte zur Bayerischen Landeshauptstadt München 69III. Der Weg in die Illegalität 731. Verlassen des Herkunftslandes 731.1. Flucht vor Bedrohung und Verfolgung 731.2. Materielle Bedürftigkeit und Perspektivlosigkeit 761.3. Familiäre Spannungen 781.4. Familieneinheit, Familiennachzug 791.5. Biographische Brüche 801.6. Emigration und Weiterbildung oder Verbesserung der Lebensqualität 822. Ankunft in Deutschland 842.1. Persönliche Vorkenntnis, geografische Nähe 842.2. Nicht personale Informationsquellen über Deutschland/ konkrete Orte 842.3. Personale Informationsquelle über Deutschland/konkrete Orte 862.4. 'Liebe', Hoffnung auf Ehe, Freundschaft 882.5. Einladung oder Anwerbung 892.6. Deutschland und München als Migrationsergebnis 923. Migrationsdurchführung und Niederlassung 933.1. Allgemeine Vorbereitung 933.2. Vorbereitung einer scheinlegalen oder illegalen Einreise 943.3. Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten 963.4. Reise und Grenzübertritt 983.5. Etappenweise Annäherung an den Zielort 1003.6. Eingliederungshilfen und prekäre Situationen 1014. Illegal erst nach legalem Aufenthalt 1034.1. Unkenntnis über die Rahmenbedingungen 1034.2. Überziehung eines gültigen Visums bzw. Aufenthaltstitels 1054.3. Untertauchen wegen Misshandlung 1074.4. Abtauchen vor bzw. Wiedereinreise nach Ausweisung 1084.5. Die Bedeutung lokaler Verwaltungspraxis 1094.6. Wechsel von legalen und illegalen Aufenthalten 112IV. Das Leben in der Illegalität 1131. Arbeit 1131.1. Übersicht über Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten 1131.2. Arbeitsuche und Vermittlung 1141.2.1. Arbeitsuche ohne Beziehungen 1141.2.2. Vermittlung über private und weltanschaulich-ethnische Netzwerke 1151.2.3. Kommerzielle und kriminelle Vermittlung 1171.3. Beschäftigung im gewerblichen Sektor 1181.3.1. Bau 1191.3.2. Restaurants und Putzkolonnen 1211.4. Beschäftigung im privaten Sektor 1221.4.1. Altenpflege 1221.4.2. Krankenpflege, Babysitten, Kinderaufsicht 1241.4.3. Putzen 1251.4.4. Hausmeister und Gärtnertätigkeiten 1261.4.5. Beziehungen zu den privaten Arbeitgebern 1271.4.6. Ausmaß illegaler Ausländerbeschäftigung in Privathaushalten 1291.5. Arbeitsmarktkontrollen 1311.6. Sexarbeit 1321.7. Vergleiche mit anderen Städten 1351.7.1. Gemeinsamkeiten 1351.7.2. Unterschiedliche Migrationseinflüsse je nach Beschäftigungsprofil 1361.7.3. Problembranche Bau 1381.7.4. Inklusive und exklusive Funktion von Netzwerken 1412. Unterkunft 1432.1. Übersicht über Unterkunftsarten 1432.2. Wohnungssuche und Vermittlung 1452.3. Verhältnis zum Eigentümer 1452.4. Verhältnis zu Nachbarn 1462.5. Unterkunft und Sicherheit 1472.6. Vergleiche mit anderen Städten 1483. Gesundheit 1503.1. Grundsätzliches 1503.2. Ambulante Behandlungsoptionen 1513.3. Krankenhausbehandlung 1533.4. Chronische und ansteckende Krankheiten 1543.5. Psychische Probleme und Abhängigkeiten 1563.5.1. Allgemein 1563.5.2. Midlife-Crisis und Entwurzelung bei jungen Erwachsenen 1573.6. Vergleiche mit anderen Städten 1593.6.1. 'Medizinische Flüchtlingshilfe' 1593.6.2. Versorgung über private und weltanschaulich-ethnische Netzwerke 1603.6.3. Krankenhaus, Versorgung schwerer Krankheiten 1603.6.4. 'Medizintourismus' 1624. Lebensgefühl und Sicherheit 1634.1. Allgemeine Sicherheitsfragen 1644.1.1. Bedrohung durch die Polizei 1644.1.2. Bedrohung durch Hilflosigkeit 1664.1.3. Bedrohung durch Landsleute und Kriminelle 1674.2. Allgemeine Sicherheitsstrategien 1674.2.1. Anpassung der Sozialkontakte 1674.2.2. Äußeres Erscheinungsbild, Sprache, Verhaltensstrategien 1684.2.3. Verleihen/Kauf von Papieren 1694.2.4. Scheinehe, Kontraktehe, Ehe 1704.3. Vergleiche mit anderen Städten 1735. Soziale Beziehungen und Freizeit 1735.1. Flüchtlinge 1735.2. Arbeitsmigration 1755.3. Kontakte zu legalen Landsleuten und Deutschen, Freizeit 1765.4. Vergleiche mit anderen Städten 1776. Lebensunterhalt und finanzielle Situation 1786.1. Lebenshaltungskosten 1796.2. Sparen für Altersvorsorge und Lebensversicherung 1806.3. Remissen in die Heimat 1806.4. Vergleiche mit anderen Städten 1827. Bewertung der

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Jörg Alt, Leben in der SchattenweltProblemkomplex ,illegale' MigrationIllegale Migration ist ein strukturelles Wesenselement der globalen Netzwerk- bzw. Weltgesellschaft, ebenso wie Waren- und Finanzströme. Heutzutage müssen Menschen nicht mehr fragen, was Staaten ihnen erlauben: Wer auswandern will (oder muss), muss lediglich fragen, was ihm zeitlich und finanziell möglich ist. Dieser Hintergrund erklärt, warum herkömmliche staatliche Steuerungsversuche versagen bzw. Nebenfolgen haben, die in niemandes Interesse sein können.Das neue Buch von Jörg Alt beschreibt den Migrationshintergrund und Alltag von 'Illegalen' in München und zieht auf diesem Hintergrund Vergleiche zwischen der Situation von 'Illegalen' in Leipzig, München und anderen Orten Deutschlands. Alt setzt Erkenntnisse aus seiner mehrjährigen Feldarbeit in Beziehung zu anderweitig erfolgter migrationstheoretischer Forschungsarbeit und fragt, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen legaler und illegaler Migration bzw. illegaler Arbeits- und Fluchtmigration bestehen.Das Buch appelliert an Gesellschaft und Politik, die Fakten nüchtern zur Kenntnis zu nehmen, damit hier stattfindende Bewegungen nicht noch weiter in den Untergrund abgedrängt werden und vorhandene Schatten- und Parallelgesellschaften sich nicht verfestigen. "Leben in der Schattenwelt"Illegal in Deutschland" 343.3. Bedeutung der Berliner ergänzenden Stichprobe 37II. Methoden 381. Übersicht über verwendete Methoden 382. Methodische Grundelemente 402.1. Das Datenraster 412.2. Die Schlagwortkartei 422.3. Methoden der fortlaufenden Auswertung 423. Datenerhebungstechniken 433.1. Teilnehmende Beobachtung 433.2. Interviews mit 'Illegalen' 443.3. Probleme bei der Datenerhebung unter 'Illegalen' 463.3.1. Grundmisstrauen 463.3.2. Nicht-Planbarkeit der Gesprächsatmosphäre 473.3.3. Unterschiedliche Erfahrungswelten 483.3.4. Konsequenz: Weniger ist mehr 483.4. Interviews mit Kontaktpersonen und Experten 494. Datenschutz 495. Datengrundlage und Stichprobengrößen 515.1. Übersicht über 'Illegale' 515.1.1. Stichprobe direkt kontaktierter 'Illegaler' 515.1.2. Stichprobe 'Illegaler', deren Daten indirekt erhoben wurden 545.1.3. Größenschätzung für München 555.2. Übersicht über Kontaktpersonen 565.3. Übersicht über Institutionen und Experten 565.4. Quellenlage 575.5. Wo ist von wem die Rede? 586. Verifikation und Geltungsbegründung 586.1. Generelle Verifikationsprobleme 586.2. Aussagenverifikationen bei 'Illegalen' Gesprächspartnern 606.2.1. Generelle Verifikationskriterien 606.2.2. Schlüsselpersonen 626.2.3. Zunehmende Kohärenz von Informationen 626.2.4. Aussagenverifikation bei Kontaktpersonen und Experten 636.3. Repräsentativität der Forschungsergebnisse 656.3.1. Von Einzelaussagen zur Konstruktion des Umfelds und der Typen 656.3.2. Der Gegenleseprozess 666.4. Abschließende Bemerkungen 67Beschreibung 690. Stichworte zur Bayerischen Landeshauptstadt München 69III. Der Weg in die Illegalität 731. Verlassen des Herkunftslandes 731.1. Flucht vor Bedrohung und Verfolgung 731.2. Materielle Bedürftigkeit und Perspektivlosigkeit 761.3. Familiäre Spannungen 781.4. Familieneinheit, Familiennachzug 791.5. Biographische Brüche 801.6. Emigration und Weiterbildung oder Verbesserung der Lebensqualität 822. Ankunft in Deutschland 842.1. Persönliche Vorkenntnis, geografische Nähe 842.2. Nicht personale Informationsquellen über Deutschland/ konkrete Orte 842.3. Personale Informationsquelle über Deutschland/konkrete Orte 862.4. 'Liebe', Hoffnung auf Ehe, Freundschaft 882.5. Einladung oder Anwerbung 892.6. Deutschland und München als Migrationsergebnis 923. Migrationsdurchführung und Niederlassung 933.1. Allgemeine Vorbereitung 933.2. Vorbereitung einer scheinlegalen oder illegalen Einreise 943.3. Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten 963.4. Reise und Grenzübertritt 983.5. Etappenweise Annäherung an den Zielort 1003.6. Eingliederungshilfen und prekäre Situationen 1014. Illegal erst nach legalem Aufenthalt 1034.1. Unkenntnis über die Rahmenbedingungen 1034.2. Überziehung eines gültigen Visums bzw. Aufenthaltstitels 1054.3. Untertauchen wegen Misshandlung 1074.4. Abtauchen vor bzw. Wiedereinreise nach Ausweisung 1084.5. Die Bedeutung lokaler Verwaltungspraxis 1094.6. Wechsel von legalen und illegalen Aufenthalten 112IV. Das Leben in der Illegalität 1131. Arbeit 1131.1. Übersicht über Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten 1131.2. Arbeitsuche und Vermittlung 1141.2.1. Arbeitsuche ohne Beziehungen 1141.2.2. Vermittlung über private und weltanschaulich-ethnische Netzwerke 1151.2.3. Kommerzielle und kriminelle Vermittlung 1171.3. Beschäftigung im gewerblichen Sektor 1181.3.1. Bau 1191.3.2. Restaurants und Putzkolonnen 1211.4. Beschäftigung im privaten Sektor 1221.4.1. Altenpflege 1221.4.2. Krankenpflege, Babysitten, Kinderaufsicht 1241.4.3. Putzen 1251.4.4. Hausmeister und Gärtnertätigkeiten 1261.4.5. Beziehungen zu den privaten Arbeitgebern 1271.4.6. Ausmaß illegaler Ausländerbeschäftigung in Privathaushalten 1291.5. Arbeitsmarktkontrollen 1311.6. Sexarbeit 1321.7. Vergleiche mit anderen Städten 1351.7.1. Gemeinsamkeiten 1351.7.2. Unterschiedliche Migrationseinflüsse je nach Beschäftigungsprofil 1361.7.3. Problembranche Bau 1381.7.4. Inklusive und exklusive Funktion von Netzwerken 1412. Unterkunft 1432.1. Übersicht über Unterkunftsarten 1432.2. Wohnungssuche und Vermittlung 1452.3. Verhältnis zum Eigentümer 1452.4. Verhältnis zu Nachbarn 1462.5. Unterkunft und Sicherheit 1472.6. Vergleiche mit anderen Städten 1483. Gesundheit 1503.1. Grundsätzliches 1503.2. Ambulante Behandlungsoptionen 1513.3. Krankenhausbehandlung 1533.4. Chronische und ansteckende Krankheiten 1543.5. Psychische Probleme und Abhängigkeiten 1563.5.1. Allgemein 1563.5.2. Midlife-Crisis und Entwurzelung bei jungen Erwachsenen 1573.6. Vergleiche mit anderen Städten 1593.6.1. 'Medizinische Flüchtlingshilfe' 1593.6.2. Versorgung über private und weltanschaulich-ethnische Netzwerke 1603.6.3. Krankenhaus, Versorgung schwerer Krankheiten 1603.6.4. 'Medizintourismus' 1624. Lebensgefühl und Sicherheit 1634.1. Allgemeine Sicherheitsfragen 1644.1.1. Bedrohung durch die Polizei 1644.1.2. Bedrohung durch Hilflosigkeit 1664.1.3. Bedrohung durch Landsleute und Kriminelle 1674.2. Allgemeine Sicherheitsstrategien 1674.2.1. Anpassung der Sozialkontakte 1674.2.2. Äußeres Erscheinungsbild, Sprache, Verhaltensstrategien 1684.2.3. Verleihen/Kauf von Papieren 1694.2.4. Scheinehe, Kontraktehe, Ehe 1704.3. Vergleiche mit anderen Städten 1735. Soziale Beziehungen und Freizeit 1735.1. Flüchtlinge 1735.2. Arbeitsmigration 1755.3. Kontakte zu legalen Landsleuten und Deutschen, Freizeit 1765.4. Vergleiche mit anderen Städten 1776. Lebensunterhalt und finanzielle Situation 1786.1. Lebenshaltungskosten 1796.2. Sparen für Altersvorsorge und Lebensversicherung 1806.3. Remissen in die Heimat 1806.4. Vergleiche mit anderen Städten 1827. Bewertung der


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