Lose Blätter
Uitgelicht
|
8,80 |
Naar shop
|
|
8,80 |
Naar shop
|
|
9,80 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
"Lose Blätter" entfaltet sich als Sammlung beweglicher Prosastücke, deren Titel bereits das poetische Verfahren bezeichnet: nicht geschlossene Systematik, sondern Beobachtung, Erinnerung und Reflexion in bewusst loser Fügung. Der literarische Stil lässt eine Nähe zu Skizze, Feuilleton, Essay und persönlicher Aufzeichnung erkennen; gerade aus der Fragmentform gewinnt das Buch seine Aufmerksamkeit für Übergänge, Stimmungen und moralische Nuancen. Im Kontext deutschsprachiger Kurzprosa erscheint es als Werk, das Alltägliches ernst nimmt und aus scheinbar beiläufigen Blättern ein geistiges Selbstporträt formt. Doris von Scheliha tritt darin als Autorin hervor, die Wahrnehmung und Urteil miteinander verbindet. Schon die Wahl einer offenen, sammelnden Form deutet auf ein Schreiben, das Erfahrung nicht dogmatisch ordnet, sondern prüfend bewahrt. Möglicherweise waren es gesellschaftliche Beobachtung, Bildung, Lektüre und ein ausgeprägtes Interesse an inneren Lebensbewegungen, die sie zu dieser Form führten: Schreiben als Akt des Festhaltens, aber auch des Auswählens. Empfohlen sei "Lose Blätter" Leserinnen und Lesern, die keine bloße Handlung erwarten, sondern geistige Prosa schätzen. Wer literarische Miniaturen, kulturgeschichtliche Zwischentöne und eine fein abwägende Stimme sucht, findet hier ein stilles, anspruchsvolles Buch von bleibendem Reiz.
"Lose Blätter" entfaltet sich als Sammlung beweglicher Prosastücke, deren Titel bereits das poetische Verfahren bezeichnet: nicht geschlossene Systematik, sondern Beobachtung, Erinnerung und Reflexion in bewusst loser Fügung. Der literarische Stil lässt eine Nähe zu Skizze, Feuilleton, Essay und persönlicher Aufzeichnung erkennen; gerade aus der Fragmentform gewinnt das Buch seine Aufmerksamkeit für Übergänge, Stimmungen und moralische Nuancen. Im Kontext deutschsprachiger Kurzprosa erscheint es als Werk, das Alltägliches ernst nimmt und aus scheinbar beiläufigen Blättern ein geistiges Selbstporträt formt. Doris von Scheliha tritt darin als Autorin hervor, die Wahrnehmung und Urteil miteinander verbindet. Schon die Wahl einer offenen, sammelnden Form deutet auf ein Schreiben, das Erfahrung nicht dogmatisch ordnet, sondern prüfend bewahrt. Möglicherweise waren es gesellschaftliche Beobachtung, Bildung, Lektüre und ein ausgeprägtes Interesse an inneren Lebensbewegungen, die sie zu dieser Form führten: Schreiben als Akt des Festhaltens, aber auch des Auswählens. Empfohlen sei "Lose Blätter" Leserinnen und Lesern, die keine bloße Handlung erwarten, sondern geistige Prosa schätzen. Wer literarische Miniaturen, kulturgeschichtliche Zwischentöne und eine fein abwägende Stimme sucht, findet hier ein stilles, anspruchsvolles Buch von bleibendem Reiz.
AmazonPagina's: 76, Paperback, Sharp Ink