Nick Tappoli
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Beschrijving
Bol
Jakob Christoph Heers "Nick Tappoli" entfaltet das Porträt einer eigenwilligen Titelfigur, in der sich Temperament, Verschlagenheit und Lebenshunger mit den Erwartungen einer kleinbürgerlich-alpinen Welt reiben. Der Text verbindet realistische Milieubeobachtung mit humoristisch getönter Charakterzeichnung und steht im Kontext jener Schweizer Erzählliteratur um 1900, die Heimat nicht idyllisiert, sondern als sozialen Erfahrungsraum prüft. Heer, 1859 in Winterthur geboren und 1925 gestorben, war Lehrer, Journalist und einer der meistgelesenen Schweizer Erzähler seiner Zeit. Seine Nähe zur Landschaft, zu den Mentalitäten der Alpenregionen und zu den Modernisierungsspannungen der Schweiz prägte sein Schreiben. "Nick Tappoli" lässt sich als Ergebnis dieser doppelten Erfahrung lesen: genauer Beobachtung des Volkstümlichen und literarischer Reflexion über Außenseitertum, Mobilität und gesellschaftliche Zugehörigkeit. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die an schweizerischer Literaturgeschichte, psychologisch nuancierter Figurenzeichnung und erzählerischer Vermittlung zwischen Realismus und Heimatkunst interessiert sind. Heer bietet keine bloße Regionalanekdote, sondern ein sorgfältig komponiertes Charakter- und Sittenbild, dessen historische Ferne gerade seine heutige Lesbarkeit erhöht.
Jakob Christoph Heers "Nick Tappoli" entfaltet das Porträt einer eigenwilligen Titelfigur, in der sich Temperament, Verschlagenheit und Lebenshunger mit den Erwartungen einer kleinbürgerlich-alpinen Welt reiben. Der Text verbindet realistische Milieubeobachtung mit humoristisch getönter Charakterzeichnung und steht im Kontext jener Schweizer Erzählliteratur um 1900, die Heimat nicht idyllisiert, sondern als sozialen Erfahrungsraum prüft. Heer, 1859 in Winterthur geboren und 1925 gestorben, war Lehrer, Journalist und einer der meistgelesenen Schweizer Erzähler seiner Zeit. Seine Nähe zur Landschaft, zu den Mentalitäten der Alpenregionen und zu den Modernisierungsspannungen der Schweiz prägte sein Schreiben. "Nick Tappoli" lässt sich als Ergebnis dieser doppelten Erfahrung lesen: genauer Beobachtung des Volkstümlichen und literarischer Reflexion über Außenseitertum, Mobilität und gesellschaftliche Zugehörigkeit. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die an schweizerischer Literaturgeschichte, psychologisch nuancierter Figurenzeichnung und erzählerischer Vermittlung zwischen Realismus und Heimatkunst interessiert sind. Heer bietet keine bloße Regionalanekdote, sondern ein sorgfältig komponiertes Charakter- und Sittenbild, dessen historische Ferne gerade seine heutige Lesbarkeit erhöht.
AmazonPagina's: 132, Paperback, Sharp Ink