"1906" der Zusammenbruch alten Welt
Uitgelicht
|
11,90 |
Naar shop
|
|
11,90 |
Naar shop
|
|
24,27 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
"1906" - Der Zusammenbruch der alten Welt entwirft das Szenario einer nahen europäischen Katastrophe, in der Diplomatie, Militärtechnik und nationale Leidenschaften unaufhaltsam ineinandergreifen. Der Text verbindet Zukunftsroman, politisch-militärische Spekulation und kulturkritische Diagnose: nüchterne strategische Beobachtung steht neben dramatisch zugespitzten Bildern eines Kontinents, dessen Ordnungen unter dem Druck moderner Kriegsführung zerbrechen. Im literarischen Kontext der Vorkriegszeit gehört das Buch zur prophetischen Invasions- und Weltkriegsliteratur, die Ängste des imperialen Zeitalters erzählerisch verdichtet. Ferdinand Heinrich Grautoff, deutscher Schriftsteller und Publizist, schrieb aus der Erfahrung einer Epoche heraus, die von Flottenrüstung, Bündnispolitik und wachsender Nervosität zwischen den Großmächten geprägt war. Seine Aufmerksamkeit für internationale Machtverschiebungen und militärische Entwicklungen erklärt die analytische Schärfe des Buches. Grautoff erscheint hier weniger als bloßer Unterhaltungsschriftsteller denn als Beobachter eines Systems, dessen innere Spannungen er literarisch sichtbar machen wollte. Empfohlen sei dieses Werk Lesern, die frühe Zukunftsliteratur, politische Imagination und die geistige Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs verstehen möchten. Es ist ein aufschlussreiches Dokument historischer Erwartungshorizonte und zugleich ein spannungsreiches literarisches Experiment über den fragilen Zustand der Moderne.
"1906" - Der Zusammenbruch der alten Welt entwirft das Szenario einer nahen europäischen Katastrophe, in der Diplomatie, Militärtechnik und nationale Leidenschaften unaufhaltsam ineinandergreifen. Der Text verbindet Zukunftsroman, politisch-militärische Spekulation und kulturkritische Diagnose: nüchterne strategische Beobachtung steht neben dramatisch zugespitzten Bildern eines Kontinents, dessen Ordnungen unter dem Druck moderner Kriegsführung zerbrechen. Im literarischen Kontext der Vorkriegszeit gehört das Buch zur prophetischen Invasions- und Weltkriegsliteratur, die Ängste des imperialen Zeitalters erzählerisch verdichtet. Ferdinand Heinrich Grautoff, deutscher Schriftsteller und Publizist, schrieb aus der Erfahrung einer Epoche heraus, die von Flottenrüstung, Bündnispolitik und wachsender Nervosität zwischen den Großmächten geprägt war. Seine Aufmerksamkeit für internationale Machtverschiebungen und militärische Entwicklungen erklärt die analytische Schärfe des Buches. Grautoff erscheint hier weniger als bloßer Unterhaltungsschriftsteller denn als Beobachter eines Systems, dessen innere Spannungen er literarisch sichtbar machen wollte. Empfohlen sei dieses Werk Lesern, die frühe Zukunftsliteratur, politische Imagination und die geistige Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs verstehen möchten. Es ist ein aufschlussreiches Dokument historischer Erwartungshorizonte und zugleich ein spannungsreiches literarisches Experiment über den fragilen Zustand der Moderne.
Prijshistorie
* Prijshistorie bevat geen data van Amazon, Amazon Marketplace.
Prijzen voor het laatst bijgewerkt op: