Jack London berichtet über seine Zeit als Tramp nach der Wirtschaftskrise gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Man lernt die Gefahren und Strapazen des Lebens als Landstreicher kennen. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Reisen als Hobo per Bahn auf einem der vorderen Wagen, der nicht von den anderen Wagen her durch Ziehharmonikatüren betreten werden konnte, einem sogenannten Blinden, oder unter dem Zug, stets in Gefahr „runtergeschmissen“ zu werden. Der Autor geht auch auf „General“ Kellys Armee von Arbeitslosen und auf einen Gefängnisaufenthalt ein. Die erste deutsche Übersetzung von Erwin Magnus erschien 1924. Da London schonungslos die Realität der Landstreicher in den Staaten beschreibt, war das Buch auch in der DDR eine beliebte Veröffentlichung, die bis 1964 bereits sechs Auflagen erlebte.
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