Acht Briefe an eine Freundin über Clavier Unterricht
Uitgelicht
|
7,20 |
Naar shop
|
|
9,20 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
Johanna Kinkels Acht Briefe an eine Freundin über Clavier-Unterricht entfalten in der vertraulichen Form des Briefwechsels eine konzise Theorie des frühen Klavierunterrichts. Zwischen praktischer Anleitung, ästhetischer Reflexion und moralischer Erziehung untersucht der Text, wie Technik, Gehör, Geschmack und Disziplin zusammenwirken müssen, damit musikalische Bildung mehr sei als mechanische Fingerübung. Der Stil verbindet bürgerliche Verständlichkeit mit fachlicher Präzision und steht im Kontext der musikpädagogischen Debatten des 19. Jahrhunderts, in denen Hausmusik, weibliche Bildung und professionelle Kunstansprüche neu ausgehandelt wurden. Johanna Kinkel, 1810 geboren, war Komponistin, Pianistin, Chorleiterin, Schriftstellerin und politisch wache Intellektuelle. Ihre Erfahrungen als Lehrerin, Interpretin und Organisatorin musikalischer Geselligkeit prägen diese Briefe unmittelbar. Dass Kinkel zugleich die Grenzen weiblicher künstlerischer Tätigkeit in ihrer Zeit kannte, verleiht ihren Überlegungen besondere Schärfe: Unterricht erscheint bei ihr als Mittel zur Selbstbildung, zur Urteilskraft und zur Emanzipation musikalischer Wahrnehmung. Dieses Buch empfiehlt sich heutigen Leserinnen und Lesern als historisches Dokument und als erstaunlich gegenwärtige Pädagogik. Wer sich für Klavierdidaktik, Musikgeschichte oder die Kultur des Vormärz interessiert, findet hier eine klare, engagierte Stimme. Kinkels Briefe ermutigen dazu, Unterricht nicht als Drill, sondern als Bildung des ganzen Menschen zu verstehen.
Johanna Kinkels Acht Briefe an eine Freundin über Clavier-Unterricht entfalten in der vertraulichen Form des Briefwechsels eine konzise Theorie des frühen Klavierunterrichts. Zwischen praktischer Anleitung, ästhetischer Reflexion und moralischer Erziehung untersucht der Text, wie Technik, Gehör, Geschmack und Disziplin zusammenwirken müssen, damit musikalische Bildung mehr sei als mechanische Fingerübung. Der Stil verbindet bürgerliche Verständlichkeit mit fachlicher Präzision und steht im Kontext der musikpädagogischen Debatten des 19. Jahrhunderts, in denen Hausmusik, weibliche Bildung und professionelle Kunstansprüche neu ausgehandelt wurden. Johanna Kinkel, 1810 geboren, war Komponistin, Pianistin, Chorleiterin, Schriftstellerin und politisch wache Intellektuelle. Ihre Erfahrungen als Lehrerin, Interpretin und Organisatorin musikalischer Geselligkeit prägen diese Briefe unmittelbar. Dass Kinkel zugleich die Grenzen weiblicher künstlerischer Tätigkeit in ihrer Zeit kannte, verleiht ihren Überlegungen besondere Schärfe: Unterricht erscheint bei ihr als Mittel zur Selbstbildung, zur Urteilskraft und zur Emanzipation musikalischer Wahrnehmung. Dieses Buch empfiehlt sich heutigen Leserinnen und Lesern als historisches Dokument und als erstaunlich gegenwärtige Pädagogik. Wer sich für Klavierdidaktik, Musikgeschichte oder die Kultur des Vormärz interessiert, findet hier eine klare, engagierte Stimme. Kinkels Briefe ermutigen dazu, Unterricht nicht als Drill, sondern als Bildung des ganzen Menschen zu verstehen.
AmazonPagina's: 32, Paperback, Sharp Ink
Prijshistorie
* Prijshistorie bevat geen data van Amazon.
Prijzen voor het laatst bijgewerkt op: