Anämie ist eines der weltweit häufigsten Gesundheitsprobleme und ein wichtiger klinischer Indikator für die zugrunde liegende Erkrankung. Die Prävalenz von Anämie bei Kindern im Vorschulalter, insbesondere im Alter zwischen 6 Monaten und 5 Jahren (Miller et al., 2003), variiert in verschiedenen Ländern; so leiden beispielsweise 20 % der Kinder in den Vereinigten Staaten und 80 % der Kinder in Entwicklungsländern an Anämie (Irwin und Kirchner, 2001). Die Ursachen für Anämie sind vielfältig, doch mit Hilfe einer gründlichen klinischen Anamnese und labortechnischen Untersuchung lässt sich in der Regel eine spezifische Diagnose stellen. Die Bestimmung des mittleren korpuskulären Volumens (MCV) ist ein standardmäßiger diagnostischer Ansatz, um die Anämie in mikrozytäre, normozytäre oder makrozytäre Anämie einzuteilen (Irwin und Kirchner, 2001). Die häufigste Form bei Kindern ist die mikrozytäre Anämie, die meist auf Eisenmangel zurückzuführen ist, der in der Regel durch eine verminderte Nahrungsaufnahme und einen erhöhten Bedarf bei Kindern verursacht wird.
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