In Things untersucht Arne Schmitt eine ebenso alltägliche wie komplexe Kulturpraxis: das Kaffee-trinken-Gehen. Während einer Reise durch Taiwan besuchte er 18 Cafés und widmete jedem einenEssay - Beobachtungen zwischen globaler specialty coffee culture, lokalen Eigenheiten und persön-lichen Begegnungen. Ergänzt werden die Texte durch 18 Fotografien von Steinen an der Küste derInsel - kontemplative Formstudien und Hommage an das Steinesammeln am Strand. Der Titelverweist auf Georges Perecs gleichnamigen Roman der 1960er Jahre und den von Dingen undKonsum bestimmten Lifestyle seiner Figuren - sowie auf Albert Renger-Patzschs Fotobuchprojektaus der Zwischenkriegszeit und dessen Formfixierung. In seiner Bild-Text-Montage führt Schmittbeide Linien zusammen zu der Frage: Ist es legitim, in politisch stürmischen Zeiten den Genuss ander Form zu pflegen?Arne Schmitt lebt in Zürich. Seine Arbeiten handeln von Städten, Häusern und Bedeutungsproduktion.
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