Eine echte beidseitige Körpersymmetrie ist weitgehend ein theoretisches Konzept, das bei lebenden Organismen selten vorkommt. Rechts-Links-Unterschiede treten überall in der Natur auf, wo zwei kongruente Typen vorhanden sind. Symmetrie lässt sich definieren als "Gleichheit oder Übereinstimmung in der Form von Teilen, die um ein Zentrum oder eine Achse, an den beiden Endpunkten oder Polen oder auf den beiden gegenüberliegenden Seiten des Körpers verteilt sind". Klinisch bedeutet Symmetrie Gleichgewicht, während eine signifikante Asymmetrie ein Ungleichgewicht bedeutet. Die dentofaziale Asymmetrie gilt als ein wesentlicher ätiologischer Faktor für Malokklusionen. Viele Faktoren wie angeborene Fehlbildungen, Finger- oder Daumenlutschen, interproximale Karies und vorzeitige Extraktionen können die Zahnbogenasymmetrie beeinflussen. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung von Zahnbogenasymmetrien könnte den Bedarf an komplexen Behandlungsmechanismen minimieren. In der Literatur gibt es jedoch nur wenige Daten, die sich mit dem Thema der Zahnbogenasymmetrie im Wechselgebiss befassen. Dementsprechend war es das Ziel dieser Studie, die Zahnbogenasymmetrie bei einer Gruppe ägyptischer Kinder im Wechselgebiss mithilfe eines computergestützten Systems zu quantifizieren und zu beschreiben.
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