Der Begriff "atypische Beschäftigung" kann als seit den 1980er Jahren in der arbeitsrechtlichen Literatur allgemein gebräuchlich angesehen werden. In EU-Dokumenten war bereits das Sozialaktionsprogramm von 1974 darauf ausgerichtet, Arbeitnehmer zu schützen, die über Zeitarbeitsfirmen beschäftigt waren, und die Tätigkeiten der in diesem Bereich tätigen Unternehmen zu regulieren; in den Richtlinienentwürfen von 1982 wird bereits der Begriff "atypische Beschäftigungsformen" verwendet. In Ungarn entwickelten sich zwischen 1992 und 2012 unter anderem neue Marktbedingungen, die Beschäftigungspraktiken ausländischer Arbeitgeber, die ihre Tätigkeit im Land aufnahmen, verbreiteten sich zunehmend, und Ungarn trat der EU bei. All diese Prozesse zwangen den Gesetzgeber dazu, atypische Beschäftigungsverhältnisse zu berücksichtigen; angesichts dieser Entwicklungen mussten vielfältige rechtspolitische Fragen geklärt werden. Die Kapitel des Buches analysieren Teilzeitarbeit, befristete Arbeitsverträge, Leiharbeit und Telearbeit in der EU und in Ungarn. Das Buch dürfte für Juristen und Forscher von Nutzen sein, die sich für europäisches Arbeitsrecht, Richtlinien zu atypischen Beschäftigungsformen und deren Harmonisierung auf nationaler Ebene interessieren.
AmazonPagina's: 100, Paperback, Verlag Unser Wissen
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