Eine Idee. Ein Klick. Eine Bewegung, die nie existierte.Mila, Jonas, Zahra, Ben und Leon studieren Geschichte. Für ein Seminar erfinden sie Aurora: eine vergessene Jugendbewegung, die nach dem Ersten Weltkrieg für Frieden und ein geeintes Europa gekämpft haben soll - und die den Aufstieg des Faschismus hätte verhindern können. Sie schreiben Zeitungsartikel, die es nie gab, entwerfen ein Manifest, ein Symbol, eine Chronik. Ein Gedankenexperiment, sauber dokumentiert.Dann geht es viral.Fremde tragen das Aurora-Zeichen. Podcasts feiern die Utopie, Historiker stellen Fragen, Verschwörer wittern einen Coup. Und die Plattformen, deren Algorithmen die Erfindung groß gemacht haben, wollen sie nicht mehr hergeben - weil sie Reichweite bringt. Als die fünf die Wahrheit sagen wollen, ist es zu spät. Aurora gehört nicht mehr ihnen.Ein Roman über die Macht der Erzählung, über Algorithmen, die nicht Wahrheit belohnen, sondern Wut - und über die Frage, wem die Wahrheit eigentlich gehört."Reine Fiktion? Glaub ich nicht. Ein Augenöffner in der heutigen Zeit." - Hörerin auf BookBeatAuch als Hörbuch, ungekürzt gelesen von Uve Teschner.
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