Mithilfe eines dreistufigen Selektionskontrollmodells sind wir zu Ergebnissen gelangt, die zeigen, dass die von den Haushalten zu tragenden Schulkosten negative Auswirkungen auf die Schulbesuchsquote von Kindern in Kamerun haben. Zudem lassen sich je nach Wohnort, Geschlecht und Einkommensniveau starke Unterschiede im Ausmaß dieses negativen Effekts feststellen. Die Elastizität der Bildungsnachfrage ist bei den ärmsten Haushalten stärker als bei den reichsten. Bei Mädchen ist sie sogar noch stärker ausgeprägt als bei Jungen.
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