Der Goldabbau ist eine Tätigkeit, von der weltweit Millionen von Menschen leben, und in Afrika sind Dutzende von Ländern davon abhängig. In Mali wird diese Tätigkeit von 400.000 bis 500.000 Bergleuten ausgeübt. Sie findet in drei Goldabbaugebieten Malis statt, darunter in der Präfektur Kangaba. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Aufmerksamkeit der Behörden und Entscheidungsträger auf die Auswirkungen des Goldschürfens auf die Vegetation zu lenken. Konkret geht es darum, das Goldschürfen zu charakterisieren und dessen Auswirkungen auf die Vegetation zu analysieren. Um diese Ziele zu erreichen, haben wir sozioökonomische Daten erhoben und unstrukturierte Interviews durchgeführt. Die Auswertung von Landsat-Satellitenbildern aus den Jahren 1985 und 2010 ermöglichte es, die Landnutzungsklassen, die räumlichen Transformationsprozesse und die Berechnung der räumlichen Indizes zu ermitteln. Diese Methodik hat uns gezeigt, dass alle wirtschaftlichen Aktivitäten der Präfektur vom Goldschürfen geprägt sind. Die Organisation des Goldschürfens und die dabei angewandten Techniken sind geeignet, die Umwelt im Allgemeinen und insbesondere die Vegetation zu zerstören.
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