Entwicklungsländer wie Togo, deren Wirtschaft im Wesentlichen auf dem Agrarsektor basiert, sind gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels nach wie vor sehr anfällig. Angesichts dieser Situation wurden Feldstudien bei 602 Reisbauern in allen Reisproduktionsgebieten Togos durchgeführt, um die Auswirkungen des Klimawandels auf das Einkommen der Reisbauern zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Reisanbau für die Erzeuger eine positive Gewinnspanne abwirft. Eine ungleiche Verteilung der Niederschläge, Überschwemmungen, länger andauernde Dürreperioden, das Auftreten neuer Krankheiten usw. gehören unter anderem zu den von den Erzeugern wahrgenommenen Auswirkungen des Klimawandels. Die ökonometrische Analyse der Daten auf der Grundlage des ricardianischen Ansatzes hat gezeigt, dass die sozioökonomischen Variablen insgesamt unterschiedliche, aber signifikante Auswirkungen auf das Einkommen haben. Demgegenüber erwiesen sich die Auswirkungen von Temperatur und Niederschlagsmenge als nicht signifikant für das Einkommen. Allerdings würden zu hohe oder zu niedrige Temperaturen bzw. zu hohe oder zu geringe Niederschlagsmengen je nach den beobachteten Vorzeichen dazu beitragen, das Einkommensniveau der Reisbauern zu senken.
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