Der dringende Bedarf an Kapazitätsaufbau im Personalbereich sowohl in öffentlichen Bildungseinrichtungen als auch im privaten Sektor hat in letzter Zeit kritische Ausmaße angenommen. Die Bedürfnistheorie beschreibt eine innere Antriebskraft, die das Verhalten auf Handlungen ausrichtet, die die Befriedigung und Entfaltung des Bedürfnisses selbst ermöglichen. Es gibt drei grundlegende Bedürfnisse (Winter, 1996): das Bedürfnis nach Leistung, das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und das Bedürfnis nach Macht. Das Leistungsbedürfnis besteht darin, Freude daran zu finden, Hindernisse zu überwinden; das Zugehörigkeitsbedürfnis darin, Freude an sozialen Kontakten und dem Austausch mit anderen Menschen zu finden; und das Machtbedürfnis darin, Freude daran zu finden, Stärke oder Ansehen zu erlangen, insbesondere indem man das eigene Wohlergehen beeinflusst. Diese Bedürfnisse sind jedoch nicht stabil, sondern schwanken in ihrer Intensität und reichen von einer schlummernden Befriedigung bis hin zu einem absoluten Verlangen. Es wird angenommen, dass das Schulmanagement vom Bedürfnis nach vorbildlichen Leistungen bei nationalen Prüfungen angetrieben wird. Daher erfordert dies die Einbindung effizienter Kommunikationssysteme, eines partizipativen Ansatzes bei der Entscheidungsfindung, Rechenschaftspflicht und Leistungsbewertung als einige der Mittel und Wege, die zu einer Verbesserung der schulischen Leistungen bei den nationalen Prüfungen führen können.
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