Fingerabdrücke werden seit langem zur Identifizierung von Personen verwendet. Jeder Mensch hat einzigartige Fingerabdrücke, die sich im Laufe des Lebens nicht verändern. Daher stellen Fingerabdrücke die grundlegende "Signatur" einer Person dar. Deshalb werden sie weltweit von Justiz- und Ermittlungsbehörden zur eindeutigen Identifizierung genutzt. Am Tatort findet die Polizei in der Regel Zufallsabdrücke (latente Fingerabdrücke). Diese Zufallsabdrücke sind von schlechter Qualität und können unvollständig oder überlagert sein. Das Ziel dieser Arbeit ist es, Zwischenstufen beim Abgleich zu analysieren, die dabei helfen, den gesuchten Fingerabdruck mit dem Fingerabdruck in der Datenbank abzugleichen. Bei zwei gegebenen Fingerabdrücken ist es unser Ziel, den Grad der Übereinstimmung zwischen den beiden Abdrücken zu bestimmen. Manchmal liefert der Abgleicher jedoch kein korrektes Ergebnis. Er kann eine sehr hohe Übereinstimmungsbewertung für zwei nicht übereinstimmende Abdrücke (falsche Annahme) oder eine sehr niedrige Bewertung für zwei übereinstimmende Abdrücke (falsche Ablehnung) ergeben. In solchen Fällen ist es daher notwendig, die Zwischenstufen des Abgleichers zu analysieren, um herauszufinden, an welcher Stelle der Algorithmus versagt.
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