Bergheimat: Erlebtes und Erlauschtes
Uitgelicht
|
10,10 |
Naar shop
|
|
10,10 |
Naar shop
|
|
21,57 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
Bergheimat: Erlebtes und Erlauschtes versammelt alpine Beobachtungen, Erinnerungsbilder und kleine Erzählstücke, in denen die Bergwelt nicht Kulisse, sondern geistiger Lebensraum ist. Ganghofer verbindet naturkundlich genaue Wahrnehmung mit lyrischer Verdichtung: Wetter, Wald, Wild und menschliche Stimmen werden zu Zeugnissen einer bedrohten, doch vitalen Kultur. Im Kontext der Heimatkunst um 1900 steht das Buch zwischen autobiographischer Skizze, volkskundlichem Protokoll und poetischer Landschaftsdeutung. Ludwig Ganghofer, 1855 in Kaufbeuren geboren und 1920 in Tegernsee gestorben, war einer der meistgelesenen Erzähler des deutschsprachigen Alpenraums. Seine Nähe zu Jagd, Gebirge und bäuerlichem Alltag war nicht bloß literarische Pose; Aufenthalte im bayerisch-tirolischen Hochland, besonders in der Leutasch, prägten seine Stoffe. Aus dieser Erfahrung erwächst Bergheimat als Versuch, Gehörtes, Erlebtes und kulturell Gewachsenes vor dem Verschwinden zu bewahren. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die Ganghofer jenseits sentimentaler Klischees entdecken möchten. Es bietet keine bloße Idylle, sondern eine aufmerksam komponierte Schule des Sehens und Hörens. Wer sich für Alpenliteratur, Umweltwahrnehmung und die Formierung regionaler Identität interessiert, findet hier ein aufschlussreiches, sprachlich warmes Dokument.
Bergheimat: Erlebtes und Erlauschtes versammelt alpine Beobachtungen, Erinnerungsbilder und kleine Erzählstücke, in denen die Bergwelt nicht Kulisse, sondern geistiger Lebensraum ist. Ganghofer verbindet naturkundlich genaue Wahrnehmung mit lyrischer Verdichtung: Wetter, Wald, Wild und menschliche Stimmen werden zu Zeugnissen einer bedrohten, doch vitalen Kultur. Im Kontext der Heimatkunst um 1900 steht das Buch zwischen autobiographischer Skizze, volkskundlichem Protokoll und poetischer Landschaftsdeutung. Ludwig Ganghofer, 1855 in Kaufbeuren geboren und 1920 in Tegernsee gestorben, war einer der meistgelesenen Erzähler des deutschsprachigen Alpenraums. Seine Nähe zu Jagd, Gebirge und bäuerlichem Alltag war nicht bloß literarische Pose; Aufenthalte im bayerisch-tirolischen Hochland, besonders in der Leutasch, prägten seine Stoffe. Aus dieser Erfahrung erwächst Bergheimat als Versuch, Gehörtes, Erlebtes und kulturell Gewachsenes vor dem Verschwinden zu bewahren. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die Ganghofer jenseits sentimentaler Klischees entdecken möchten. Es bietet keine bloße Idylle, sondern eine aufmerksam komponierte Schule des Sehens und Hörens. Wer sich für Alpenliteratur, Umweltwahrnehmung und die Formierung regionaler Identität interessiert, findet hier ein aufschlussreiches, sprachlich warmes Dokument.