Die fehlende Beteiligung bzw. Mitsprache der Frauen in den lokalen Gewohnheitsinstitutionen, die begrenzte Ermächtigung der Frauen, das geringe Verständnis von Autonomie und Multikulturalität sowie die Lücken in der Gesetzgebung sind Faktoren, die den Schutz der Rechte der Frauen im familiären Bereich innerhalb der ethnokulturellen Gemeinschaften in der Guraghe Zone des SNNPR behindern. Durch die Untersuchung des institutionellen Systems zum Schutz der kollektiven Rechte und der Rechte der Frauen wurden die Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Lösung des Konflikts zwischen Kultur und Rechten auf lokaler Ebene aufgezeigt. Auf diese Weise füllt das Buch die Lücken in der Literatur bezüglich des Transformationsprozesses von lokalen Gewohnheitsinstitutionen und ihrer Begrenzung als Mechanismus zur Lösung von Kultur- und Rechtskonflikten in der Familienarena im äthiopischen Föderalismus.
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