Die optimale Trainingsbelastung bzw. -intensität für Bewegungsprogramme bei Personen mit metabolischem Syndrom (MetS) wurde bislang nicht untersucht. Eine Methode zur Bestimmung der optimalen Trainingsbelastung besteht in der Messung der Blutlaktat-Übergangsschwelle (BLTT), die auch als anaerobe Schwelle (AT) bezeichnet wird. Im ersten Teil dieser Arbeit wurde die Reproduzierbarkeit von BLTT-Tests und die daraus resultierende Bestimmung der AT mittels der Mader-Methode und einer modifizierten Form der ADAPT-Methode bei Patienten mit MetS untersucht. Körperliche Aktivität wurde als therapeutisches Ziel identifiziert und wird für die Behandlung von MetS empfohlen. Derzeit entsprechen die Trainingsrichtlinien für MetS denen für Adipositas, wobei das Vorliegen etwaiger kardiovaskulärer Risikofaktoren berücksichtigt wird. Das MetS ist jedoch eine vielschichtige Erkrankung, und die Wirkung spezifischer Trainingsprotokolle auf die verschiedenen Komponenten des MetS wurde bislang nicht untersucht. Daher war das Hauptziel dieser Doktorarbeit die Entwicklung eines Trainingsprogramms zur Optimierung der Trainingsreaktionen und zur Verbesserung der Stoffwechselparameter bei Personen mit metabolischem Syndrom. Zur Optimierung der Trainingsreaktion wurde die Blutlaktat-Übergangsschwelle (BLTT), auch als anaerobe Schwelle (AT) bezeichnet, herangezogen.
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