Erdrutschgefahren haben in den letzten 10 Jahren im Ökosystem des Mt. Elgon in Uganda an Bedeutung gewonnen und führten häufig zu Katastrophen. Die Gemeinde wurde hinsichtlich ihrer Anfälligkeit für Erdrutschgefahren sowie der Wirksamkeit bestehender institutioneller Mechanismen zur Stärkung der Resilienz und zur Katastrophenvorsorge untersucht. Es wurden Haushaltsbefragungen mit 255 Befragten unter Verwendung eines vorab getesteten Fragebogens durchgeführt. Die Haushaltsbefragungen wurden durch Fokusgruppendiskussionen und Interviews mit Schlüsselinformanten ergänzt. Informationen zu den durch Erdrutsche gefährdeten Gebieten wurden mithilfe von GIS-Techniken kartiert. Die Anfälligkeit für Erdrutsche wurde anhand der kombinierten Ergebnisse der dreizehn gewichteten Indikatoren und fünf Gewichtungspunkten ermittelt. Die Gemeinden im Untersuchungsgebiet sind in hohem Maße anfällig für Erdrutschgefahren (64 %). Die vorherrschenden Bewältigungsmechanismen gegenüber Erdrutschen auf Haushaltsebene waren Aufforstung (57 %) und Umsiedlung (28 %). Institutionelle Strukturen auf politischer und kommunaler Ebene erwiesen sich als schwach. Die Bereitschaft der Gemeindemitglieder, in ein sicheres Gebiet umzusiedeln, wird hauptsächlich durch die Größe des Grundstücks bestimmt. Bildungsniveau und monatliches Einkommen sind die wichtigsten Determinanten für die Wahl von Strategien zur Verringerung des Erdrutschrisikos.
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