In Kisangani ist die Literatur zu Ernährungsgewohnheiten und Lebensstil sowie zu Übergewicht und Adipositas unzureichend und lückenhaft. Dennoch wurde bei Erwachsenen eine Prävalenz von 23,3 % für Übergewicht und 14,8 % für Adipositas festgestellt. Diese Querschnittsstudie wurde durchgeführt, um die Ernährungsgewohnheiten und den Lebensstil der Mitarbeiter der Provinzgesundheitsbehörde zu bewerten. Sie umfasste 110 Probanden, die mittels systematischer Stichprobenauswahl ermittelt wurden. Zur Datenerhebung wurden eine Waage, eine Messlatte und ein Ernährungsfragebogen verwendet. Wir stellten bei 40,9 % Übergewicht und bei 15,5 % Adipositas fest, wobei der Ernährungsstatus besorgniserregend war. Letzterer weist zahlreiche gesundheitsschädliche Ernährungsgewohnheiten auf und entspricht nicht den empfohlenen Nährstoffzufuhrmengen. Der Verzehr von Zwischenmahlzeiten, Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Produkten stellt ein potenzielles Gesundheitsrisiko dar und entspricht nicht den ernährungsphysiologischen Anforderungen. Diese Daten zeigen, dass Übergewicht interdisziplinär angegangen werden muss und Essstörungen einer genauen Diagnose bedürfen, was nicht das Ziel unseres Fragebogens war.
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