Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bezeichnet die gleichzeitige Erzeugung von zwei verschiedenen Formen nutzbarer Energie - elektrischer und mechanischer Energie sowie nutzbarer Wärmeenergie - in derselben Anlage aus einer einzigen Primärenergiequelle und mittels desselben technologischen Verfahrens. Der Hauptvorteil der Kraft-Wärme-Kopplung besteht darin, dass die zur Erzeugung von Wärme und Strom benötigte Brennstoffmenge deutlich geringer ist als der Gesamtbrennstoffbedarf, der bei der Erzeugung von Strom und Wärmeenergie durch getrennte Technologien anfallen würde. Der Gesamtwirkungsgrad der Energienutzung im KWK-Betrieb kann je nach Anlagenauslastung bis zu 85 % oder mehr betragen. Die Anlagen können zudem eine Vielzahl von Brennstoffen nutzen. Dazu gehören feste und gasförmige Biomasse, Erdgas, Kohle, leichte Heizöle, Abfallbrennstoffe und Energien aus industriellen Prozessen. In dieser Studie wurde eine technische und wirtschaftliche Analyse der biomassebasierten Kraft-Wärme-Kopplung in den von der KTDA verwalteten Teefabriken durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass es technisch und wirtschaftlich machbar ist, in den Teefabriken unter verschiedenen Bedingungen, wie in diesem Buch dargestellt, eine biomassebasierte Kraft-Wärme-Kopplung durchzuführen.
AmazonPagina's: 132, Paperback, Verlag Unser Wissen
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