Bis zum Tode getreu
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Beschrijving
Bol
Bis zum Tode getreu entfaltet in der für Felix Dahn charakteristischen Verbindung von historischer Imagination, pathetischer Erzählhaltung und moralischer Zuspitzung ein Drama der Treue, Ehre und Opferbereitschaft. Der Text steht im Kontext des historisierenden Erzählens des 19. Jahrhunderts, das vergangene Zeiten nicht bloß rekonstruiert, sondern als Spiegel sittlicher Konflikte der Gegenwart deutet. Dahns Sprache ist getragen, rhetorisch bewusst geformt und auf klare Gegensätze von Pflicht und Verrat, persönlichem Begehren und überindividueller Bindung angelegt. Felix Dahn, Jurist, Historiker und einer der einflussreichen Vertreter des deutschen Professorenromans, schöpfte aus umfassender Kenntnis der Rechts-, Staats- und Kulturgeschichte. Seine Beschäftigung mit germanischer Frühzeit, Völkerwanderung und nationaler Identitätsbildung prägte auch seine literarischen Stoffe. Als Gelehrter wie Erzähler interessierte ihn besonders, wie Gemeinschaften durch Loyalität, Recht und Erinnerung zusammengehalten werden; diese Fragen geben Bis zum Tode getreu seine geistige Spannung. Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die historische Literatur nicht nur als Handlung, sondern als Ausdruck einer Epoche verstehen möchten. Wer Dahns Sinn für dramatische Konflikte, heroische Charakterzeichnung und geschichtliche Symbolik schätzt, findet hier ein Werk, das die Ideale des 19. Jahrhunderts eindringlich sichtbar macht und zugleich zur kritischen Reflexion über Treue, Macht und moralische Standhaftigkeit einlädt.
Bis zum Tode getreu entfaltet in der für Felix Dahn charakteristischen Verbindung von historischer Imagination, pathetischer Erzählhaltung und moralischer Zuspitzung ein Drama der Treue, Ehre und Opferbereitschaft. Der Text steht im Kontext des historisierenden Erzählens des 19. Jahrhunderts, das vergangene Zeiten nicht bloß rekonstruiert, sondern als Spiegel sittlicher Konflikte der Gegenwart deutet. Dahns Sprache ist getragen, rhetorisch bewusst geformt und auf klare Gegensätze von Pflicht und Verrat, persönlichem Begehren und überindividueller Bindung angelegt. Felix Dahn, Jurist, Historiker und einer der einflussreichen Vertreter des deutschen Professorenromans, schöpfte aus umfassender Kenntnis der Rechts-, Staats- und Kulturgeschichte. Seine Beschäftigung mit germanischer Frühzeit, Völkerwanderung und nationaler Identitätsbildung prägte auch seine literarischen Stoffe. Als Gelehrter wie Erzähler interessierte ihn besonders, wie Gemeinschaften durch Loyalität, Recht und Erinnerung zusammengehalten werden; diese Fragen geben Bis zum Tode getreu seine geistige Spannung. Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die historische Literatur nicht nur als Handlung, sondern als Ausdruck einer Epoche verstehen möchten. Wer Dahns Sinn für dramatische Konflikte, heroische Charakterzeichnung und geschichtliche Symbolik schätzt, findet hier ein Werk, das die Ideale des 19. Jahrhunderts eindringlich sichtbar macht und zugleich zur kritischen Reflexion über Treue, Macht und moralische Standhaftigkeit einlädt.
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