Brustkrebs (BC) ist die am häufigsten diagnostizierte bösartige Erkrankung und eine der Hauptursachen für krebsbedingte Todesfälle bei Frauen weltweit. Im Jahr 2020 wurden 2.261.419 Neuerkrankungen gemeldet, was etwa ein Viertel aller Krebserkrankungen bei Frauen ausmacht. Obwohl die Inzidenzraten in Westeuropa und Nordamerika am höchsten sind, tritt Brustkrebs in Entwicklungsländern aufgrund steigender Lebenserwartung, Urbanisierung und Lebensstiländerungen immer häufiger auf. Fortschritte bei der Früherkennung, Chirurgie und adjuvanten Therapie haben die Überlebensraten in hocheinkommensstarken Regionen deutlich erhöht; viele Patientinnen in Subsahara-Afrika stellen sich jedoch aufgrund mangelnden Bewusstseins, eingeschränkten Zugangs zur Gesundheitsversorgung und des Fehlens organisierter Screening- und Diagnoseprogramme weiterhin in fortgeschrittenen Stadien vor. Die weltweite Prävalenz von Mangelernährung bei Patienten mit Neoplasien liegt Berichten zufolge zwischen etwa 40 % und 80 %. Dennoch werden fast 20 % der Todesfälle bei Krebspatienten eher auf Mangelernährung und deren Komplikationen als auf die bösartige Erkrankung selbst zurückgeführt. In Äthiopien macht Krebs insgesamt etwa 5,8 % der gesamten nationalen Sterblichkeit aus, wobei ein hoher Anteil der Todesfälle bei Frauen auftritt und Brustkrebs zu den häufigsten tödlichen Erkrankungen gehört.
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