In diesem Beitrag wird die sich verändernde Verbindung zwischen China, Afrika und den BRICS-Staaten im Prozess des Aufbaus einer multipolaren Weltordnung mit Hilfe eines konstruktivistischen Ansatzes untersucht. Über materialistische Sichtweisen hinaus wird die Bedeutung des Austauschs von Ideen, Normen und Identitäten im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit hervorgehoben. Die Beziehungen, die China mit den afrikanischen Staaten unterhält, sind nicht rein wirtschaftlich motiviert, sondern es wird ein Diskurs der Süd-Süd-Solidarität, der Entwicklungszusammenarbeit und der antiwestlichen Vorherrschaft zwischen den beiden Ländern geschaffen. Im BRICS-Kontext werden solche Kontakte zusätzlich institutionalisiert, und zwar durch den gemeinsamen Wunsch, die internationalen Rahmenbedingungen für die Regierungsführung zu ändern und ein integratives internationales System zu schaffen. Die qualitative Forschungsmethodik sieht vor, dass sich die Untersuchung auf eine Auswahl von Dokumenten stützt, darunter offizielle Erklärungen, Strategiepapiere, Erklärungen von BRICS-Gipfeln und Foren für die Zusammenarbeit zwischen China und Afrika. Außerdem werden Sekundärquellen wie wissenschaftliche Quellen und Master-Analysen herangezogen, um die Bedeutungen und Interpretationen zu erklären, die diesen Beziehungen gegeben werden.
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