Herr Bender braucht keinen Prüfauftrag, kein Versorgungskonzept und keinen gelben Kreis auf einem Lageplan. Er braucht einen Arzt und jemanden, der ihm sagt, was er als Nächstes tun soll.Doch in Mittlerweiler wird aus seiner einfachen Frage schon bald ein kommunales Vorhaben. Im Rathaus entstehen Listen, Vorlagen, Varianten, Zuständigkeiten und schließlich die Idee eines Ärztehauses. Während Bürgermeister Zweilein, Dr. Lauer, Frau Richter und Herr Schulte über Standort, Trägerschaft und Zukunftsperspektiven beraten, versucht Frau Mahler an einem einfachen Tisch, den Menschen vor dem Vorgang nicht aus den Augen zu verlieren.Volker Persy erzählt mit trockenem Humor und menschlicher Wärme von Warteschleifen, Krankenkassenbriefen, Medikamentenplänen und einer Verwaltung, in der jede einzelne Entscheidung nachvollziehbar ist bis aus Hilfe ein Projekt geworden ist."Das Ärztehaus" ist eine Satire über organisierte Vernunft, gut gemeinte Verfahren und die Frage, ob ein Gebäude schon Versorgung bedeutet.
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