Das Ende der Neuzeit / Die Macht
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Romano Guardini ist einer der ersten, der vom Ende der Neuzeit spricht. In seinem gleichnamigen Essay setzt er sich mit einem neuen, von der Geschichtsschreibung noch unbenannten Zeitalter auseinander. Der Glaube an Fortschriftt und Machbarkeit des 19. Jahrhunderts ist in einen tiefen Kulturpessimismus umgeschlagen. Der Mensch wird auf seine Grenzen zurückgewiesen und bekommt dadurch die Chance, im Angerufensein von Gott zu leben.Inhaltlich knüpft der zweite Beitrag dieses Bandes "Die Macht" hier an. Nach der Erfahrung des Nationalsozialismus stellt sich die Frage nach Umgang mit bzw. Mißbrauch der Macht durch den Menschen in aller Schärfe. Dürfen wir alles, was wir können? Wo sind natürliche Grenzen? Dies sind heute z.B. angesichts der Genforschung und Atomtechnik hochaktuelle Fragestellungen. Es geht Guardini um die Bändigung der Macht. "Den Sinnmittelpunkt der Epoche wird die Aufgabe bilden, die Macht so einzuordnen, dass der Mensch in ihrem Gebrauch als Mensch bestehen könne.11. Auflage 2006 Das Ende der Neuzeit8. Auflage 2006 Die Macht
Romano Guardini ist einer der ersten, der vom Ende der Neuzeit spricht. In seinem gleichnamigen Essay setzt er sich mit einem neuen, von der Geschichtsschreibung noch unbenannten Zeitalter auseinander. Der Glaube an Fortschriftt und Machbarkeit des 19. Jahrhunderts ist in einen tiefen Kulturpessimismus umgeschlagen. Der Mensch wird auf seine Grenzen zurückgewiesen und bekommt dadurch die Chance, im Angerufensein von Gott zu leben.Inhaltlich knüpft der zweite Beitrag dieses Bandes "Die Macht" hier an. Nach der Erfahrung des Nationalsozialismus stellt sich die Frage nach Umgang mit bzw. Mißbrauch der Macht durch den Menschen in aller Schärfe. Dürfen wir alles, was wir können? Wo sind natürliche Grenzen? Dies sind heute z.B. angesichts der Genforschung und Atomtechnik hochaktuelle Fragestellungen. Es geht Guardini um die Bändigung der Macht. "Den Sinnmittelpunkt der Epoche wird die Aufgabe bilden, die Macht so einzuordnen, dass der Mensch in ihrem Gebrauch als Mensch bestehen könne.11. Auflage 2006 Das Ende der Neuzeit8. Auflage 2006 Die Macht
BolRomano Guardini spricht als einer der ersten seiner Generation vom Ende der Neuzeit. In seinem Essay setzt er sich mit einem neuen, von der damaligen Geschichtsschreibung noch unbenannten Zeitalter auseinander. Der Glaube an Fortschritt und Machbarkeit ist in einen tiefen Kulturpessimismus umgeschlagen. Der Mensch wird auf seine Grenzen verwiesen, bekommt dadurch aber die Chance, im Ruf Gottes neu zu leben. Der zweite Beitrag dieses Bandes »Die Macht« knüpft hier an. Nach der Erfahrung des Nationalsozialismus stellt sich die Frage nach dem Umgang mit Macht und deren Missbrauch in aller Schärfe. Dürfen wir alles, was wir können? Wo sind Grenzen? Dies sind auch heute hochaktuelle Fragen. Guardini geht es um Einordnung und Bändigung der Macht, damit der Mensch in ihrem Gebrauch als Mensch bestehen kann.
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