Die Gherandasamhit¿ ist ein einzigartiges kleines Kompendium: Sie enthält die Summe einer Fülle von Praktiken und verbindet, allerdings nur formal, heterogenen Stoff zu einem einheitlichen Yoga.Sie ist, wie bei klassischen indischen Lehrtexten nicht unüblich, in gebundener Sprache verfasst, meist im epischen Versmaß des ¿loka.Der Rahmen: Gheranda spricht zu seinem Schüler Candak¿p¿li. Bei der Gherandasamhit¿ handelt es sich zweifellos - wie bei der Hathayoga-Prad¿pik¿ - um eine Kompilation, die recht vage ins 15. Jahrhundert datiert wird. Über den Autor - hieß er Gheranda? - ist nichts bekannt; das gilt auch für das Alter der kompilierten Passagen, die vermutlich aus weit älteren Quellen stammen.Für die Rezeption des Yoga ist diese "Perle des Yoga" (Yogaratna), wie die Gherandasamhit¿ auch genannt wird, unverzichtbar.
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