Das Leben und der Tod des Königs Lear
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Beschrijving
Bol
Das Leben und der Tod des Königs Lear entfaltet die Tragödie eines alternden Herrschers, der sein Reich nach Liebesbeteuerungen verteilt und dadurch Familie, Staat und Selbstgewissheit zerstört. Shakespeare verbindet höfische Intrige, kosmische Erschütterung und psychologische Entblößung zu einer Dichtung von unerbittlicher sprachlicher Dichte. Im Kontext der jakobäischen Tragödie untersucht das Stück Herrschaft, Naturrecht, Wahnsinn, Blindheit und die prekäre Ordnung politischer Legitimität. William Shakespeare, um 1564 in Stratford-upon-Avon geboren und 1616 dort gestorben, schrieb dieses Drama vermutlich um 1605/06, in einer Epoche dynastischer Unsicherheit und intensiver Debatten über Königtum und Gehorsam. Aus Chroniken, älteren Lear-Stoffen und zeitgenössischen Vorstellungen von Familie, Erbrecht und göttlicher Ordnung formte er ein Werk, das persönliche Erfahrung, Theaterpraxis und historische Sensibilität bündelt. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Tragödie nicht als bloßes Unglück, sondern als Erkenntnisform begreifen. Es bietet eine bis heute verstörende Analyse menschlicher Abhängigkeit, politischer Verantwortung und sprachlicher Täuschung. Wer Shakespeare in seiner radikalsten, dunkelsten und zugleich philosophisch reichsten Gestalt begegnen möchte, findet hier ein unverzichtbares Meisterwerk.
Das Leben und der Tod des Königs Lear entfaltet die Tragödie eines alternden Herrschers, der sein Reich nach Liebesbeteuerungen verteilt und dadurch Familie, Staat und Selbstgewissheit zerstört. Shakespeare verbindet höfische Intrige, kosmische Erschütterung und psychologische Entblößung zu einer Dichtung von unerbittlicher sprachlicher Dichte. Im Kontext der jakobäischen Tragödie untersucht das Stück Herrschaft, Naturrecht, Wahnsinn, Blindheit und die prekäre Ordnung politischer Legitimität. William Shakespeare, um 1564 in Stratford-upon-Avon geboren und 1616 dort gestorben, schrieb dieses Drama vermutlich um 1605/06, in einer Epoche dynastischer Unsicherheit und intensiver Debatten über Königtum und Gehorsam. Aus Chroniken, älteren Lear-Stoffen und zeitgenössischen Vorstellungen von Familie, Erbrecht und göttlicher Ordnung formte er ein Werk, das persönliche Erfahrung, Theaterpraxis und historische Sensibilität bündelt. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Tragödie nicht als bloßes Unglück, sondern als Erkenntnisform begreifen. Es bietet eine bis heute verstörende Analyse menschlicher Abhängigkeit, politischer Verantwortung und sprachlicher Täuschung. Wer Shakespeare in seiner radikalsten, dunkelsten und zugleich philosophisch reichsten Gestalt begegnen möchte, findet hier ein unverzichtbares Meisterwerk.
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