Angesichts der Verschlechterung der Holzressourcen durch übermäßige Holzeinschlag hat der ivorische Staat die Ausgleichsaufforstung eingeführt. Nach mehr als zehn Jahren der Umsetzung stellt sich nun das Problem der Lokalisierung und Bewertung des durch die Aufforstungen geschaffenen Holzpotenzials. Vor diesem Hintergrund wurde die vorliegende Studie initiiert, um die von den Forstbetrieben durchgeführten Aufforstungen zu kartieren und zu bewerten. Die angewandte Methodik bestand darin, die mit GPS vermessenen Aufforstungsflächen zu kartieren und zu inventarisieren. Die so gewonnenen kartografischen und strukturellen Daten der Bestände wurden modelliert und aufbereitet, um in das geografische Informationssystem (GIS) integriert zu werden. Im Rahmen dieser Studie konnten 96 Aufforstungsflächen mit einer Gesamtfläche von 1621 ha kartografiert werden. Diese Parzellen wurden sowohl in klassifizierten Wäldern (78,35 %) als auch in ländlichen Waldgebieten (21,65 %) aufgeforstet. Sie zeichnen sich zudem durch eine geringe Erfolgsquote und einen Mangel an forstwirtschaftlichen Maßnahmen aus, die darauf abzielen, die Qualität und Quantität des Holzpotenzials zu steigern.
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