der Cicerone: Eine Anleitung zum Genuß Kunstwerke Italiens
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Bol
Der Cicerone: Eine Anleitung zum Genuß der Kunstwerke Italiens ist weit mehr als ein Reisehandbuch: Burckhardt entwirft eine gelehrte Topographie der italienischen Kunst, geordnet nach Architektur, Skulptur und Malerei. Mit nüchterner Präzision, klassizistischer Urteilskraft und einem ausgeprägten Sinn für historische Formzusammenhänge führt er durch Kirchen, Paläste, Fresken und Sammlungen. Im Kontext der entstehenden Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts verbindet das Werk Anschauung, Stilgeschichte und ästhetische Bildung zu einer Schule des Sehens. Jacob Burckhardt, 1818 in Basel geboren, war Historiker, Kunstgelehrter und einer der einflussreichsten Deuter der Renaissance. Seine Reisen nach Italien, seine humanistische Bildung und seine Skepsis gegenüber bloß abstrakten Geschichtssystemen prägten dieses Buch entscheidend. Wie in seiner Kultur der Renaissance in Italien interessiert ihn nicht allein das einzelne Kunstwerk, sondern die geistige Welt, aus der es hervorging: Stadt, Religion, Mäzenatentum und künstlerische Individualität. Empfohlen sei dieses Werk allen Lesern, die Italien nicht touristisch konsumieren, sondern verstehend betrachten wollen. Der Cicerone schärft den Blick für Rang, Maß und geschichtliche Tiefe der Kunstwerke und bleibt ein anspruchsvoller Begleiter für Reisende, Studierende und Liebhaber europäischer Kultur.
Der Cicerone: Eine Anleitung zum Genuß der Kunstwerke Italiens ist weit mehr als ein Reisehandbuch: Burckhardt entwirft eine gelehrte Topographie der italienischen Kunst, geordnet nach Architektur, Skulptur und Malerei. Mit nüchterner Präzision, klassizistischer Urteilskraft und einem ausgeprägten Sinn für historische Formzusammenhänge führt er durch Kirchen, Paläste, Fresken und Sammlungen. Im Kontext der entstehenden Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts verbindet das Werk Anschauung, Stilgeschichte und ästhetische Bildung zu einer Schule des Sehens. Jacob Burckhardt, 1818 in Basel geboren, war Historiker, Kunstgelehrter und einer der einflussreichsten Deuter der Renaissance. Seine Reisen nach Italien, seine humanistische Bildung und seine Skepsis gegenüber bloß abstrakten Geschichtssystemen prägten dieses Buch entscheidend. Wie in seiner Kultur der Renaissance in Italien interessiert ihn nicht allein das einzelne Kunstwerk, sondern die geistige Welt, aus der es hervorging: Stadt, Religion, Mäzenatentum und künstlerische Individualität. Empfohlen sei dieses Werk allen Lesern, die Italien nicht touristisch konsumieren, sondern verstehend betrachten wollen. Der Cicerone schärft den Blick für Rang, Maß und geschichtliche Tiefe der Kunstwerke und bleibt ein anspruchsvoller Begleiter für Reisende, Studierende und Liebhaber europäischer Kultur.
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