Der Ölprinz und andere Geschichten
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Beschrijving
Bol
Der Ölprinz und andere Geschichten versammelt Karl Mays Abenteuerprosa um Täuschung, Gier, Bewährung und moralische Ordnung in den Grenzräumen des amerikanischen Westens. Im Zentrum steht die Erzählung vom skrupellosen Ölprinz, dessen betrügerische Geschäfte Siedler und indigene Gruppen bedrohen, bis Figuren wie Winnetou und Old Shatterhand eingreifen. Mays Stil verbindet spannungsreiche Handlung, klare ethische Gegensätze, dialogische Lebendigkeit und ethnographisch anmutende Detailfülle; literarisch steht der Band zwischen Jugenderzählung, Reiseroman und populärer Kolportage des späten 19. Jahrhunderts. Karl May, 1842 in Ernstthal geboren und 1912 in Radebeul gestorben, schrieb aus einer Biographie heraus, die soziale Enge, Bildungshunger, Krise und literarische Selbstneuschöpfung einschloss. Seine Imagination ferner Landschaften entstand überwiegend am Schreibtisch, gespeist aus Reiseberichten, Lexika und zeitgenössischen Debatten. Gerade diese Mischung aus Recherche, Wunschbild und moralischem Sendungsbewusstsein prägte auch Der Ölprinz. Empfohlen sei der Band allen Leserinnen und Lesern, die Mays erzählerische Architektur jenseits bloßer Abenteuerromantik verstehen möchten. Er bietet packende Unterhaltung und zugleich Einblick in deutsche Vorstellungen von Fremde, Recht und Humanität um 1900.
Der Ölprinz und andere Geschichten versammelt Karl Mays Abenteuerprosa um Täuschung, Gier, Bewährung und moralische Ordnung in den Grenzräumen des amerikanischen Westens. Im Zentrum steht die Erzählung vom skrupellosen Ölprinz, dessen betrügerische Geschäfte Siedler und indigene Gruppen bedrohen, bis Figuren wie Winnetou und Old Shatterhand eingreifen. Mays Stil verbindet spannungsreiche Handlung, klare ethische Gegensätze, dialogische Lebendigkeit und ethnographisch anmutende Detailfülle; literarisch steht der Band zwischen Jugenderzählung, Reiseroman und populärer Kolportage des späten 19. Jahrhunderts. Karl May, 1842 in Ernstthal geboren und 1912 in Radebeul gestorben, schrieb aus einer Biographie heraus, die soziale Enge, Bildungshunger, Krise und literarische Selbstneuschöpfung einschloss. Seine Imagination ferner Landschaften entstand überwiegend am Schreibtisch, gespeist aus Reiseberichten, Lexika und zeitgenössischen Debatten. Gerade diese Mischung aus Recherche, Wunschbild und moralischem Sendungsbewusstsein prägte auch Der Ölprinz. Empfohlen sei der Band allen Leserinnen und Lesern, die Mays erzählerische Architektur jenseits bloßer Abenteuerromantik verstehen möchten. Er bietet packende Unterhaltung und zugleich Einblick in deutsche Vorstellungen von Fremde, Recht und Humanität um 1900.
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