Die Monografie widmet sich der philosophischen Auseinandersetzung mit der Transformation der Angst vor dem Tod und der Bewältigung der Endlichkeit des Menschen im Laufe seines gesamten Lebensweges - von der Kindheit bis ins hohe Alter. Anhand autobiografischer Episoden, beruflicher Erfahrungen und reflexiver Überlegungen analysiert der Autor die psychologischen und existentiellen Formen der Wahrnehmung des Todes in verschiedenen Lebensphasen. Die Kernidee ist das "stille Ende" als allmähliche Veränderung der Identität und als Übergang von der biologischen Existenzform zu neuen Prozessen der vermittelten Anthropologie. Das Werk vereint Elemente der Medizinphilosophie, der existentiellen Anthropologie und der kulturellen Gerontologie und stellt ein originelles Modell der altersbezogenen Metaphysik der Endlichkeit dar. Das Buch vertritt die Ansicht, dass der Entwicklungsweg kein blindes Nachlaufen hinter Technologien sein darf, sondern eine bewusste Entscheidung, die auf humanistischen Prinzipien basiert. Dies ist kein Aufruf zur Ablehnung von Technologien, sondern vielmehr zu deren sinnvollem und ethisch verantwortungsvollem Einsatz. Letztendlich ist der Inhalt dieses Buches eine Art philosophisches Manifest über die Notwendigkeit, die Zukunft aktiv zu gestalten, anstatt passiv auf unvermeidliche Veränderungen zu warten.
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