Der Pilger Kamanita: Ein Legendenroman
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Beschrijving
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Der Pilger Kamanita: Ein Legendenroman entfaltet vor altindischer Kulisse die Wanderung des Kaufmannssohnes Kamanita, dessen Liebesgeschichte mit Vasitthi in eine religiöse Suche nach Erlösung, Wiedergeburt und endgültiger Befreiung übergeht. Gjellerup verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit philosophischer Meditation; seine Prosa ist zugleich legendenhaft schlicht und symbolisch verdichtet. Im literarischen Kontext der europäischen Buddhismus-Rezeption um 1900 steht der Roman zwischen Bildungsroman, religiöser Parabel und fin-de-sièclehafter Sinnsuche. Karl Gjellerup, 1857 in Dänemark geboren und 1917 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet, bewegte sich zwischen skandinavischer Moderne, deutschem Idealismus und religiös-philosophischer Spekulation. Seine Hinwendung zu Schopenhauer, zur indischen Gedankenwelt und zum Buddhismus erklärt die geistige Architektur dieses Werkes. Der Autor schrieb nicht bloß exotistische Fiktion, sondern suchte in asiatischen Überlieferungen eine Alternative zu christlich-europäischen Heilsvorstellungen. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die historische Erzählkunst, spirituelle Ideengeschichte und literarische Symbolik gleichermaßen schätzen. Wer Hermann Hesses Siddhartha oder philosophische Legendenromane liebt, findet hier ein früheres, gelehrtes und poetisch eigenständiges Werk über Begehren, Erkenntnis und Loslösung.
Der Pilger Kamanita: Ein Legendenroman entfaltet vor altindischer Kulisse die Wanderung des Kaufmannssohnes Kamanita, dessen Liebesgeschichte mit Vasitthi in eine religiöse Suche nach Erlösung, Wiedergeburt und endgültiger Befreiung übergeht. Gjellerup verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit philosophischer Meditation; seine Prosa ist zugleich legendenhaft schlicht und symbolisch verdichtet. Im literarischen Kontext der europäischen Buddhismus-Rezeption um 1900 steht der Roman zwischen Bildungsroman, religiöser Parabel und fin-de-sièclehafter Sinnsuche. Karl Gjellerup, 1857 in Dänemark geboren und 1917 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet, bewegte sich zwischen skandinavischer Moderne, deutschem Idealismus und religiös-philosophischer Spekulation. Seine Hinwendung zu Schopenhauer, zur indischen Gedankenwelt und zum Buddhismus erklärt die geistige Architektur dieses Werkes. Der Autor schrieb nicht bloß exotistische Fiktion, sondern suchte in asiatischen Überlieferungen eine Alternative zu christlich-europäischen Heilsvorstellungen. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die historische Erzählkunst, spirituelle Ideengeschichte und literarische Symbolik gleichermaßen schätzen. Wer Hermann Hesses Siddhartha oder philosophische Legendenromane liebt, findet hier ein früheres, gelehrtes und poetisch eigenständiges Werk über Begehren, Erkenntnis und Loslösung.
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