Kamerun, ein Entwicklungsland, verfügt über Waldressourcen. Trotz dieser Ressourcen waren im Jahr 2010 70 % der erwerbstätigen Bevölkerung insgesamt unterbeschäftigt. Von November 2015 bis Mai 2016 führten wir in der Region Centre eine deskriptive, querschnittliche Studie mit einer analytischen Komponente durch. Wir haben eine Umfrage unter 168 Arbeitnehmern und 48 Werkstätten der Holzverarbeitungsberufe durchgeführt. Es wurden 28 berufliche Risiken identifiziert, darunter: der Zugang zu laufenden Werkzeugen [36 (75 %)], das unbeabsichtigte Anlaufen einer Maschine nach einem Stromausfall [24 (50 %)], das Vorhandensein von Holzstaub in der Luft [45 (93,75 %)], die Verwendung von Klebstoffen, Lacken und Farben [39 (81,25 %)]. Die identifizierten Arbeitsrisiken hingen zusammen mit folgenden Faktoren: den Arbeitsgeräten (Maschinen), dem Status der Werkstatt (Werkstatt im formellen oder informellen Sektor), der beruflichen Kompetenz der Arbeitnehmer, den von den Arbeitnehmern auszuführenden Aufgaben sowie der Umgebung, in der sich die Holzverarbeitungswerkstatt befindet.
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