Deutsche Freiheit: Ein Weckruf
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Deutsche Freiheit: Ein Weckruf ist eine programmatische Schrift, in der Rudolf Eucken den Begriff der Freiheit nicht liberalistisch als bloße Willkür, sondern als geistige Selbstbestimmung eines Volkes entfaltet. In eindringlicher, pathetisch verdichteter Prosa verbindet er philosophische Argumentation mit zeitgeschichtlichem Appell: Freiheit erscheint als Aufgabe innerer Erneuerung, sittlicher Verantwortung und kultureller Selbstbehauptung. Im Kontext der deutschen Geistesgeschichte steht die Schrift zwischen Idealismus, Protestantismus und den nationalen Krisendiskursen des frühen 20. Jahrhunderts. Der Jenaer Philosoph und Nobelpreisträger für Literatur von 1908 entwickelte seine Lehre eines "neuen Idealismus" und eines aktivistischen geistigen Lebens, das den Menschen über Naturalismus, Materialismus und bloße Zweckrationalität hinausführen sollte. Seine akademische Laufbahn, sein Interesse an Religion und Ethik sowie die Erfahrung politischer und kultureller Bedrohung erklären den mahnenden Ton dieses Buches: Eucken sucht nicht Propaganda, sondern eine philosophisch begründete Mobilisierung des Gewissens. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Freiheitsbegriffe, deutsche Ideengeschichte und die geistigen Selbstdeutungen einer Epoche verstehen wollen. Es fordert Zustimmung wie Widerspruch heraus, gerade weil es Freiheit an Pflicht, Kultur und innere Formung bindet. Als Dokument engagierter Philosophie bleibt es eine anregende, zugleich kritische Lektüre für Gegenwart und Forschung.
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Deutsche Freiheit: Ein Weckruf ist eine programmatische Schrift, in der Rudolf Eucken den Begriff der Freiheit nicht liberalistisch als bloße Willkür, sondern als geistige Selbstbestimmung eines Volkes entfaltet. In eindringlicher, pathetisch verdichteter Prosa verbindet er philosophische Argumentation mit zeitgeschichtlichem Appell: Freiheit erscheint als Aufgabe innerer Erneuerung, sittlicher Verantwortung und kultureller Selbstbehauptung. Im Kontext der deutschen Geistesgeschichte steht die Schrift zwischen Idealismus, Protestantismus und den nationalen Krisendiskursen des frühen 20. Jahrhunderts. Der Jenaer Philosoph und Nobelpreisträger für Literatur von 1908 entwickelte seine Lehre eines "neuen Idealismus" und eines aktivistischen geistigen Lebens, das den Menschen über Naturalismus, Materialismus und bloße Zweckrationalität hinausführen sollte. Seine akademische Laufbahn, sein Interesse an Religion und Ethik sowie die Erfahrung politischer und kultureller Bedrohung erklären den mahnenden Ton dieses Buches: Eucken sucht nicht Propaganda, sondern eine philosophisch begründete Mobilisierung des Gewissens. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Freiheitsbegriffe, deutsche Ideengeschichte und die geistigen Selbstdeutungen einer Epoche verstehen wollen. Es fordert Zustimmung wie Widerspruch heraus, gerade weil es Freiheit an Pflicht, Kultur und innere Formung bindet. Als Dokument engagierter Philosophie bleibt es eine anregende, zugleich kritische Lektüre für Gegenwart und Forschung.
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