Umweltbezogene und soziodemografische Prädiktoren der Malariaübertragung haben dazu geführt, dass die Krankheit nun auch in neuen Gebieten und im Hochland auftritt. Die südafrikanische Provinz Ostkap, die bisher als malariafrei galt, ist zu einem Ansteckungsgebiet geworden. Veränderungen der umweltbezogenen (Klimawandel, Wetter und Vegetation) und soziodemografischen (menschliche Mobilität) Determinanten können das beobachtete Risiko und die Anfälligkeit für Malaria erhöhen. Steigende Temperaturen und eine zunehmende Klimavariabilität bei den Niederschlägen (extreme Ausprägungen sowohl von El Niño als auch von La Niña), saisonale Schwankungen (vom Sommer bis zum frühen Winter), Veränderungen in der Vegetation (Vordringen von Buschland) sowie die Mobilität der Bevölkerung erwiesen sich als Prädiktoren für Malariaepidemien in den trockenen Hochlagen des Ostkaps. Daher ist eine dringende Reaktion im Bereich der öffentlichen Gesundheit erforderlich, einschließlich eines Frühwarn- und aktiven Überwachungssystems.
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