Die beliebtesten Liebesromane

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Bol Die beliebtesten Liebesromane versammelt und reflektiert jene erzählerischen Formen, in denen Liebe als gesellschaftliche Kraft, psychologische Erfahrung und literarisches Ordnungsprinzip erscheint. Der Band erschließt den Liebesroman nicht als bloße Unterhaltung, sondern als vielgestaltiges Archiv bürgerlicher Sehnsüchte, moralischer Konflikte und emotionaler Selbstdeutung. In einem klaren, bildungsnahen Stil verbindet Poritzky erzählerische Anschaulichkeit mit essayistischer Urteilskraft und stellt das Genre in den größeren Kontext europäischer Erzähltraditionen, von empfindsamer Innerlichkeit bis zu realistischer Gesellschaftsbeobachtung. Jakob Elias Poritzky, Schriftsteller, Kritiker und Vermittler literarischer Bildung, gehörte zu jenen Autoren, die Literatur als geistige Schule des Lebens verstanden. Sein Interesse an populären Stoffen war nicht von Herablassung geprägt, sondern von der Überzeugung, dass gerade vielgelesene Bücher Auskunft über die verborgenen Bedürfnisse einer Epoche geben. Biographisch wie intellektuell dürfte ihn die Spannung zwischen ästhetischem Anspruch, Lesepublikum und moderner Gefühlskultur zu diesem Werk geführt haben. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die den Liebesroman historisch, ästhetisch und kulturwissenschaftlich ernst nehmen möchten. Es bietet Orientierung, Anregung und kritische Distanz zugleich und zeigt, warum Liebesgeschichten mehr sind als private Schicksale: Sie erzählen von Normen, Freiheit, Begehren und der fortdauernden Macht literarischer Imagination.

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Die beliebtesten Liebesromane versammelt und reflektiert jene erzählerischen Formen, in denen Liebe als gesellschaftliche Kraft, psychologische Erfahrung und literarisches Ordnungsprinzip erscheint. Der Band erschließt den Liebesroman nicht als bloße Unterhaltung, sondern als vielgestaltiges Archiv bürgerlicher Sehnsüchte, moralischer Konflikte und emotionaler Selbstdeutung. In einem klaren, bildungsnahen Stil verbindet Poritzky erzählerische Anschaulichkeit mit essayistischer Urteilskraft und stellt das Genre in den größeren Kontext europäischer Erzähltraditionen, von empfindsamer Innerlichkeit bis zu realistischer Gesellschaftsbeobachtung. Jakob Elias Poritzky, Schriftsteller, Kritiker und Vermittler literarischer Bildung, gehörte zu jenen Autoren, die Literatur als geistige Schule des Lebens verstanden. Sein Interesse an populären Stoffen war nicht von Herablassung geprägt, sondern von der Überzeugung, dass gerade vielgelesene Bücher Auskunft über die verborgenen Bedürfnisse einer Epoche geben. Biographisch wie intellektuell dürfte ihn die Spannung zwischen ästhetischem Anspruch, Lesepublikum und moderner Gefühlskultur zu diesem Werk geführt haben. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die den Liebesroman historisch, ästhetisch und kulturwissenschaftlich ernst nehmen möchten. Es bietet Orientierung, Anregung und kritische Distanz zugleich und zeigt, warum Liebesgeschichten mehr sind als private Schicksale: Sie erzählen von Normen, Freiheit, Begehren und der fortdauernden Macht literarischer Imagination.

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Pagina's: 56, Paperback, Sharp Ink


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Merk Sharp Ink
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  • 9788028347161
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