Die Dämonen: Psychothriller Klassiker der russischen Literatur
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Beschrijving
Bol
Die Dämonen ist Dostojewskis große politische Tragödie über geistige Entwurzelung, revolutionären Nihilismus und moralische Verantwortung im Russland des 19. Jahrhunderts. In der Provinzstadt entfaltet sich um Nikolai Stawrogin, Pjotr Werchowenski und eine Gruppe konspirativer Ideologen ein Geflecht aus Verführung, Wahn, Komik und Gewalt. Der Roman verbindet psychologische Tiefenanalyse mit satirischer Gesellschaftsdiagnose und steht im Kontext der russischen Debatten über Atheismus, Sozialismus, Liberalismus und den Zerfall traditioneller Bindungen. Fjodor Michailowitsch Dostojewski, 1821 in Moskau geboren, kannte die Verlockung radikaler Ideen aus eigener Erfahrung: Seine Verhaftung im Petraschewski-Kreis, die Scheinhinrichtung und die sibirische Zwangsarbeit prägten sein Denken dauerhaft. Die Dämonen reagiert auf zeitgenössische politische Prozesse, besonders auf den Fall Netschajew, doch Dostojewski verwandelt Tagesgeschichte in eine metaphysische Untersuchung der Frage, was geschieht, wenn Freiheit von Gewissen, Demut und Glauben getrennt wird. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die den politischen Roman nicht als bloße Ideengeschichte, sondern als dramatische Erforschung menschlicher Abgründe verstehen wollen. Die Dämonen ist anspruchsvoll, vielstimmig und verstörend aktuell: ein Werk, das Fanatismus, Manipulation und Selbsttäuschung mit unerbittlicher Klarheit sichtbar macht.
Die Dämonen ist Dostojewskis große politische Tragödie über geistige Entwurzelung, revolutionären Nihilismus und moralische Verantwortung im Russland des 19. Jahrhunderts. In der Provinzstadt entfaltet sich um Nikolai Stawrogin, Pjotr Werchowenski und eine Gruppe konspirativer Ideologen ein Geflecht aus Verführung, Wahn, Komik und Gewalt. Der Roman verbindet psychologische Tiefenanalyse mit satirischer Gesellschaftsdiagnose und steht im Kontext der russischen Debatten über Atheismus, Sozialismus, Liberalismus und den Zerfall traditioneller Bindungen. Fjodor Michailowitsch Dostojewski, 1821 in Moskau geboren, kannte die Verlockung radikaler Ideen aus eigener Erfahrung: Seine Verhaftung im Petraschewski-Kreis, die Scheinhinrichtung und die sibirische Zwangsarbeit prägten sein Denken dauerhaft. Die Dämonen reagiert auf zeitgenössische politische Prozesse, besonders auf den Fall Netschajew, doch Dostojewski verwandelt Tagesgeschichte in eine metaphysische Untersuchung der Frage, was geschieht, wenn Freiheit von Gewissen, Demut und Glauben getrennt wird. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die den politischen Roman nicht als bloße Ideengeschichte, sondern als dramatische Erforschung menschlicher Abgründe verstehen wollen. Die Dämonen ist anspruchsvoll, vielstimmig und verstörend aktuell: ein Werk, das Fanatismus, Manipulation und Selbsttäuschung mit unerbittlicher Klarheit sichtbar macht.
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